Asia Travel

BALI: DAS LEBEN AUF BALI

Eine Reise nach Bali war schon lange ein Traum von uns, den wir uns nun endlich erfüllt haben. Anfang März ging es für 10 Tage auf die ‚Insel der Götter‘. Da 10 Tage für eine weite Reise wie diese nicht sonderlich lange sind und wir möglichst vieles von der Insel sehen wollten, hatten wir ein straffes Programm und blieben keinen Tag am selben Ort.

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Obwohl Bali schon lange auf unserer Reise-Liste stand, war es eine sehr spontane Reise. Unsere Flüge haben wir zwei Wochen zuvor über fluege.de gebucht und bezahlten für Hin- und Rückflug (Flugdauer von Wien nach Denpasar ca. 20 Stunden, Zwischenstopp in Dubai) pro Person ungefähr 1200€.

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Das Erste was uns nach der Ankunft aufgefallen ist, war der Verkehr. Im Taxi zu unserer ersten Unterkunft staunten wir nicht schlecht über die Regeln bzw. das Fehlen der Regeln im Straßenverkehr.  Ampeln sucht man hier meist vergeblich und jeder fährt hier scheinbar so, wie es ihm passt. Den Großteil der Fahrzeuge machen Mopeds aus, auf denen nicht selten bis zu vier/fünf Personen sitzen.

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Das Zweite das uns aufgefallen ist, sind die (im Gegensatz zu Wien) enorm niedrigen Taxipreise. Für beispielsweise 2 Stunden Fahrt zahlten wir umgerechnet 28€. Ein weiteres Beispiel: Während unserer Reise buchten wir einen Ausflug auf eine kleine Insel (Nusa Penida), wofür wir für Hin- und Rücktransfer mit einem privaten Boot plus einem privaten Taxifahrer, der uns den ganzen Tag zu beliebigen Spots auf der Insel brachte, umgerechnet 36€ bezahlten.

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Auch die Lebensmittel und Restaurantpreise sind mehr als erschwinglich. Eine paar Beispiele: Für eine große, frische Kokosnuss zahlt man umgerechnet 1,30€. Eine Portion Nasi Goreng (gebratener Reis mit Gemüse) kostet 2€, eine Pizza 1,70€ und ein Veggie Burger mit Guacamole und Pommes im Strand-Restaurant 4,50€.

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Hier seht ihr zwei frisch gepresste, exotische Mixed Smooties, eine Portion Nasi Goreng, zwei Tempeh Filets (Fleischersatz), vegane Hummer Chips, einen Teller Kartoffel Wedges, sechs vegane Satay Spieße mit BBQ Soße plus Salat. Zusätzlich haben wir uns später einen weiteren Smoothie und zwei homemade Cookies bestellt. Wir waren nach diesem Essen richtig satt und es war meeega lecker. Wie viel schätzt ihr haben wir für dieses Essen bezahlt? 8,50€! Wahnsinn, oder?

Was einem als Deutscher oder Österreicher auch auffällt, sind die vielen Straßenhunde, die sich auf den Straßen tummeln. Bei aller Tierliebe sollte man diesen Hunden jedoch nicht zu nahe kommen, denn die verwahrlosten Streuner sind meist von Infektionen oder Krankheiten befallen.

Wo wir schon beim Thema Krankheiten sind – vor der Reise haben wir einige Impfungen auffrischen lassen bzw. Reiseimpfungen vorgenommen.
Wir haben ‚Hepatitis A und B‘ und ‚Tetanus‘ auffrischen lassen und uns als Reiseimpfung für die ‚Typhus‘ Impfung entschieden. Überlegenswert sind außerdem die Tollwut Impfung (vor allem wenn es möglich ist, mit Affen in Berührung zu kommen), die  Japan B Encephalitis Impfung und Maßnahmen gegen das Denguefieber.
Ein Visum oder sonstige Einreisedokumente haben wir nicht benötigt. Dies wird direkt bei der Einreise in Bali gewährt.
Geht man die Straßen entlang bemerkt man alle paar Meter kleine bunte Nester. Vor nahezu jedem Shop, Restaurant, Haus und auch in den Autos liegen aus Bananenblättern gefochtenen Schälchen, die mit Kleinigkeiten wie Blüten, Reis, Räucherstäbchen, Keksen, Kaugummi oder Zigaretten gefüllt werde. Man nennt sie ‚Canangs‘ und sie stellen Opfergaben an Götter und gegen Dämonen dar. Der Großteil der Balinesen sind Hindus.
Bali ist übersähen mit Tempeln, Statuen und Altären. Vor Hotels oder größeren Gebäuden befinden sich oft kleine Statuen die eine  Elefantengöttin darstellen und ebenfalls mit Blüten und Opfergaben geschmückt sind. Von Freunden und Bekannten wurde uns erzählt, dass spirituelle Menschen die Geister auf Bali auch wahrnehmen würden und auch für uns hatten einige Orte eine besondere Atmosphäre.

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Außerdem wurden wir noch nie so häufig gefragt ob wir Zwillinge seien – waren wir auf der Straße unterwegs kam diese Frage beinahe alle 10 Meter, in jedem Geschäft das wir betraten und manchmal wurden wir sogar heimlich fotografiert oder nach gemeinsamen Fotos gefragt.

Etwas weniger erfreuliches ist die vorherrschende Armut, die die Bevölkerung beherrscht. Bei 100€ durchschnittlichem Monatsgehalt können Balinesen längst nicht mit unseren Standards mithalten und Trinkgeld zauberte immer ein großes Lächeln in die Gesichter. Was für uns ein paar Euro sind, ist hier ein kleines Vermögen und wir waren immer gerne bereit Großzügigkeit zu zeigen.
Auch die hygienischen Standards sind nicht mit österreichischen oder deutschen zu vergleichen. Das Wasser war in einigen Teilen der Insel so knapp, dass man morgens nahezu kein Wasser zum Gesicht waschen hatte. Die Straßen sind dreckig, die Strände teilweise zugemüllt und auch der Umwelt- und Tierschutz scheint auf dieser Insel keine Priorität zu haben.

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Hier trügt das Paradies: So traumhaft vieles scheint, so schön manche Strände auch sind, manchmal reichen ein paar Schritte weg von den Pfaden und man entdeckt Müllberge, Plastiksäcke und Metalldosen. Generell hat diese Insel auf uns einen eher dreckigen Eindruck hinterlassen.

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Wann ist die beste Reisezeit?
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Regen- und Trockensaison. Die Regenzeit dauert von November bis März, die Trockenzeit von April bis Oktober.
In den 10 Tagen, die wir (Anfang März) auf Bali verbracht haben, hatte es durchschnittlich 28 Grad am Tag und es war hauptsächlich trocken. Ein paar Nächte hatten wir Regenschauer und tagsüber hat es an zwei Tagen ebenfalls ein paar Stunden geregnet. Alles in allem hatten wir jedoch großes Glück mit dem Wetter.

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Wo wir untergebracht waren, welche Ausflüge man unbedingt machen sollte und sonstige Empfehlungen findet ihr in DIESEM BLOGPOST.

Wir hoffen, euch durch diesen Blogpost einen kurzen Überblick über die Insel geben zu können und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung!
Stellt sie uns hier einfach als Kommentar!

xx Julia & Stephanie

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