Travel USA

Meine Erlebnisse auf der Grand Canyon Western Ranch

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Ach, wie hab ich mich gefreut, als ich vergangene Woche eine Mail von der Western Ranch am Grand Canyon bekommen habe, in der stand, dass ich herzlich eingeladen sei, vorbeizukommen und einen Tag voller Abenteuer und neuer Erlebnisse zu verbringen. Es handelt sich hierbei also um eine Kooperation mit der Ranch, dennoch werde euch immer meine ehrliche Meinung preisgeben.

Die Grand Canyon Western Ranch liegt ungefähr zwei Stunden von Las Vegas entfernt am West Rim des Canyons. Da ich das East Rim in den letzten Jahren nun schon mehrere Male besucht habe, stand das West Rim quasi noch auf meiner Bucket List und ich habe mich riesig gefreut wieder etwas Neues entdecken zu können.

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Als wir die Ranch nach zwei Stunden erreichten, wurden wir herzlich von Cowboy Dave empfangen – einem Cowboy, wie man ihn aus Filmen kennt. Mit Blue Jeans, einem roten Holzfällerhemd und dem berühmten Cowboyhut stand er vor uns und führte uns über die Ranch. Neben Helikopterflügen über den Grand Canyon, Pferdetouren durch die Wildnis Arizonas und einer Shooting Range, gibt es auf der Ranch auch die Möglichkeit in eigenen Cottages zu übernachten. Abends werden Marshmallows am Lagerfeuer gegrillt und Lieder gesungen. Doch wem die private Holzhütte noch nicht abenteuerlich genug ist, hat außerdem die Möglichkeit, nach einem Ausritt am Grand Canyon fernab der Ranch in Zelten zu übernachten. Aber Vorsicht, auch Pumas leben in den Bergen Arizonas.

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Mein Abenteuer begann mit einem Helikopterflug über den Canyon. Mit dem Pferdefuhrwerk ging es Richtung Helikopterlandeplatz, wo mich der Pilot schon empfang. Der Helikopter ist für fünf Personen inklusive Pilot ausgelegt – zwei Personen sitzen vorne und drei machen es sich auf der Rückbank bequem. Ausgestattet mit Headsets ging es dann in die Lüfte. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dabei keine Sekunde, der Pilot beantwortete alle Fragen seht detailliert und man konnte sogar die Flugroute mitbestimmen. Ich wollte selbstverständlich den Canyon aus der Luft bewundern und habe mich dann noch für einen Blick auf den Lake Mead entschieden. Leider habe ich einen der wenigen Tage in Nevada und Arizona erwischt, an dem die Sonne nicht schien. Allerdings minderte dies das Vergnügen keineswegs und es war außerdem unglaublich faszinierend die Regenwolken aus der Luft zu bestaunen. Da der Wüstenboden Arizonas so heiß ist, erreichen viele Regentropfen nicht den Grund und verdampfen in der Luft – sehr faszinierend mit anzusehen.

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Natürlich habe ich auch meine Kamera mitgenommen, um euch an meinem Erlebnis teilhaben zu lassen, aber den Canyon aus der Vogelperspektive zu sehen ist so unglaublich schön, das können Bilder nie beschreiben, das muss man einfach selbst erlebt haben.

Nach einem 30-minütigen Flug entschied ich mich, den Westernpferden der Ranch einen Besuch abzustatten. Ich liebe Pferde und bin früher unheimlich gern geritten, auf die Pferde freute ich mich also definitiv schon am meisten. ‚Gus‘, mein gescheckter Gefährte, war wirklich leicht zu reiten und trug mich behutsam durch die Joshua-Tree Wälder über Stock und Stein. Auch an der Büffelherde kommt man vorbei und ich kann euch sagen, der Nachwuchs ist zuckersüß!

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Grundsätzlich bedarf es keinerlei Erfahrung mit Pferden um diese Tour zu starten. Eine Reitlehrerin begleitet den Ausritt und geht auf jeden Gast und seine Bedürfnisse individuell ein. Während des Ausritts erfährt man viel über die Gegend rund um den Ort Meadview, über die Flora und Fauna Arizonas und über die Ranch und ihre Vergangenheit. Für mich definitiv das Highlight des Tages!

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Abschließend ging es mit Cowboy Dave zur Shooting Range. Mit zwei Gewehren und einem Revolver übt man das Schießen auf Zielscheiben, Metalldosen und Spielkarten. Obwohl ich vorher erst einmal einen Revolver in der Hand hatte, war fast jeder Schuss ein Treffer!

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Kulinarisch wird man in einem kleinen Westernrestaurant verwöhnt, welches Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet. Leider blieb mir nicht genügend Zeit dieses Angebot wahrzunehmen, aber mir wurde versichert, dass auch Vegetarier nicht zu kurz kämen 😊

Alles in allem war es einer der schönsten Tage meiner diesjährigen USA Reise und ich würde dieses Erlebnis sofort wiederholen.
Ich denke gerade das sind Erfahrungen, die einem für immer in Erinnerung bleiben und an die man jederzeit mit Freude zurückdenkt.

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Näheres zu Angeboten und Preisen findet ihr auf der dieser Website

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