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DER WEG ZU GESUNDEM HAAR – Haarroutine und Haarpflege

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Love is in the haaaaaair – wir finden ja, dass Haare so einiges an einem Menschen verändern können, positiv wie auch negativ. Die Haarfarbe, der Haarschnitt aber, vor allem auch die Beschaffenheit der Haare. Struppiges, sprödes oder fettiges Haar lässt jemanden schnell ungepflegt wirken, wobei glänzendes, gepflegtes Haar das äußere Erscheinungsbild enorm verbessern kann. Kräftige, gesunde Haare sind uns schon lange ein großes Anliegen, da man sich damit einfach wohler fühlt und deswegen möchten wir euch in diesem Blogpost ein paar Tipps geben, die uns auf dem Weg zu langem gesunden Haar, geholfen haben. 🙂
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Tipp Nummer 1:  Die häufigste Ursache für trockenes, strapaziertes Haar ist zu viel Hitze. Sonne, Lockenstab, Glätteisen oder Föhn – am besten für eure Haarstruktur wäre es wenn ihr diese Dinge so gut es geht vermeiden würdet. Die Hitze zerstört eure Haarstruktur immens und das langfristige Ergebnis ist alles andere als schön: sprödes, abgebrochene Spitzen die sich nicht mehr‚ reparieren lassen‘. Auch Hitzeschutzsprays können  diese Schäden langfristig nicht verhindern. Am besten funktioniert es bei unserem Haar, wenn wir es einfach an der Luft trocknen lassen und es weder glätten, noch mit dem Lockenstab bearbeiten. Weniger ist in diesem Fall auf jeden Fall mehr.
Klar ist, dass es besonders jetzt, wenn es draußen kälter wird, immer schwerer wird seine Haare lufttrocknen zu lassen, wenn man eine Erkältung vermeiden möchte. Wir waschen unsere Haare deswegen meist am Abend, wenn wir wissen, dass wir unser Haus nicht mehr verlassen werden. So fällt es leichter den Föhn zu umgehen und seine Haare über Nacht vollständig trocknen zu lassen.

Tipp Nummer 2: Unsere Haarstruktur ist von Natur aus glatt. Somit wird das Glätteisen äußerst selten angewendet. Wenn es  vorkommt, dass wir ein paar Locken oder Abdrücke in unseren Haaren haben, glätten wir diese nur aufwärts der Schulter und versuchen die Spitzen nicht zu beanspruchen. Diese werden nämlich besonders schnell brüchig und beginnen sich dann zu spalten.
Es macht wirklich einen total großen Unterschied aus, ob ihr eure Haare glättet oder nicht. Als unsere Haare früher noch nicht so lang waren wir heute, hatten wir auch ein paar leichte Wellen, die uns immer gestört hatten. Demnach haben wir das Glätteisen nahezu täglich benutzt. Über die Schäden waren wir uns nicht im Klaren und so haben wir zusätzlich noch Haarspray und Toupier kämme benutzt. Unsere Haare waren, im Nachhinein betrachtet, eine Katastrophe. Mit der Zeit haben wir gemerkt, dass uns gesunde Haare, auch wenn sie ein bisschen gelockt sind, einfach besser gefallen als glatte Haare die weder glänzen, noch schön aussehen und somit haben wir das Glätteisen immer seltener benutzt und unseren Haaren Erholung gegönnt. Der Unterschied ist enorm. Unsere Haare brechen nicht mehr ab und werden somit immer länger. Die Länge und die daraus resultierende Schwere zieht die Locken in die Länge wodurch unsere Haare mittlerweile total glatt gewordenen sind und zudem gesund sind. Zwei Fliegen mit einer Klatsche, sozusagen.

Tipp Nummer 3: Als Glätteisen-Ersatz können wir euch folgende Routine ans Herz legen: Wenn eure Haare ein bisschen wellig sind, nehmt doch einfach eine Haarbürste, haltet sie kurz unter die Wasserleitung um sie zu befeuchten und bürstet dann über eure Wellen. Eure Haare werden somit ein bisschen nass.  Nehmt dann ein, am besten warmes Handtuch (im Winter kann man es einfach kurz auf den Heizkörper legen), und streift fest vom Haaransatz zu euren Haarspitzen, so wie mit einem Glätteisen. Macht das so lange, bis sie wieder trocken sind. Bestenfalls sind sie genauso glatt, wie wenn ihr ein Glätteisen verwendet hättet. Wir sind davon begeistert, vor allem bei lästigen Haargummiabdrücken.

Tipp Nummer 4: Wascht eure Haare nicht jeden Tag. Ein häufiger Grund für schnell fettende Kopfhaut ist zu häufiges Waschen. Klingt komisch – ist aber so. Desto öfter du deine Haare wäschst, desto schneller wirken sie ölig. Durch das häufige Waschen produziert die Kopfhaut viel mehr Talg, welcher durch das Bürsten auf deinen Haaren verteilt wird. Anfangs ist es nicht leicht, seine Kopfhaut umzustellen, und es braucht eine gewisse Zeit bis sich die Talgproduktion an das seltenere Haarewaschen gewöhnt hat. Lass deine Haare einfach mal gründlich ‚ausfetten‘, das heißt du wäschst sie verhältnismäßig einen langen Zeitraum nicht mehr. Dann wasche deine Haare ein Monat lang zum Beispiel nur mehr jeden dritten Tag und du wirst sehen, dass sich deine Kopfhaut daran gewöhnen wird. Wir waschen unsere Haare maximal zwei Mal die Woche. Einmal pro Woche wäre unser Ziel 🙂

Tipp Nummer 5: Verwendet die richtigen Pflegeprodukte. Wir verwenden bei jeder Haarwäsche ein Aufbau-Shampoo von der Marke ‚RAUSCH‘ und eine Pflege-Spülung von der Marke ‚BALEA‘. Besondere Beachtung schenken wir schädlichen Silikonen, welche in nahezu allen Haarprodukten (über 90% der Produkten) die man in Drogeriemärkten zu kaufen bekommt, enthalten sind.
Warum wir hierauf genau achten erklären wir euch kurz:
Generell muss man zwischen ‚guten‘ und ‚schlechten‘ Silikonen unterscheiden. Das entscheidende an den guten Silikonen ist, dass man sie wieder herauswaschen kann. Bei den schlechten Silikonen ist dies anders. Diese kann man nicht mehr herauswaschen und sie legen sich wie ein Film um das Haar herum. Jedes Haar besteht aus einer Schuppenschicht. Wenn das Haar strapaziert, trocken und spröde ist, ist diese Schuppenschicht aufgeraut. Durch das schlechte Silikon werden diese Lücken wieder aufgefüllt. Im Ergebnis wirkt das Haar wieder ‚aufgefüllt‘, gesund, fühlt sich gut und weich an. Das Schlimme daran ist, dass sich dieses Silikon eben wie gesagt nicht mehr herauswaschen lässt und bei jeder Haarwäsche erneut aufgetragen wird. Dieser Silikonfilm, der das Haar bedeckt, wird also immer dicker und dicker. Das Haar wird dadurch komplett verklebt. Diese Silikonschicht schottet die Pflegeprodukte, welche man ins Haar gibt, ab, und somit bekommt das eigentliche Haar keine Nährstoffe mehr. Das Haar kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gepflegt werden und das Resultat sind wiederum abgebrochene und kaputte Haare. Ein Teufelskreis.
Fangt am besten gar nicht erst mit Silikonprodukten an, denn diese könnt ihr, wie gesagt, nicht mehr herauswaschen. Marken welche keine schlechten Silikone enthalten sind unter anderem RAUSCH, BALEA und Petritsch Proffessional.grafik3Tipp Nummer 6: Auf den Pflege-Spülungen steht nicht umsonst, ins handtuchtrockene Haar einmassieren‘ – so ist das auch gemeint. Trocknet eure Haare nachdem ihr sie mit Shampoo gewaschen habt, locker mit einem Handtuch ab und tragt erst dann die Pflegespülung auf. Wenn ihr noch viel Wasser zwischen und auf euren Haaren habt, kann die Spülung nicht ordentlich auf euren Harren haften und tropft von euren Spitzen. Und gerade das ist die Stelle wo die Wirkung der Spülung am notwendigsten gebraucht wird.

Tipp Nummer 7: Geht sparsam mit dem Shampoo um, denn zu viel Shampoo ist schädlich für eure Haarstruktur. Verteilt es ausschließlich auf eurer Kopfhaut. Durch das anschließende Ausspülen bekommen eure Haarlängen genug davon ab.

Tipp Nummer 8: Unsere Haare wachsen weder besonders schnell, noch besonders langsam. Wir versuchen unser Haarwachstum allerdings so gut es geht anzukurbeln. Dies machen wir auf zweierlei Weise. Auf der einen Seite ernähren wir uns gesund, was sich über längere Zeit positiv auf die Haarqualität, Haut und Nägel auswirkt. Auf der anderen Seite machen wir alle paar Monate eine Kur in der wir über drei Wochen lang jeden Tag 2 Tabletten nehmen die besonders hohe Mengen an Kieselerde, Zink und Biotin enthalten. Passt bei diesen Tabletten aber immer gut auf, dass ihr sie nicht über einen längeren Zeitraum zu euch nehmt, da sich dies negativ auf eure Nieren auswirken kann.

Tipp Nummer 9: Verwendet keine Haargummis mit Metallverschluss. Wenn ihr eure Haare oft zu einem Pferdeschwanz bindet und euer Haargummi ein Metallstück beinhaltet, kann es dazu führen, das eure Haare genau an der Stelle, wo immer der Gummi sitzt, abbrechen. Wir verwenden entweder normale Gummihaarbänder ohne Metallverschluss oder eine Haargummispirale.

Tipp Nummer 10: Bindet eure Haare über Nacht zusammen. Während man schläft dreht und wälzt man sich recht häufig und das Ergebnis ist eine wirre Löwenmähne nach dem Aufstehen. grafik1Viele Knoten und viel Zeit die man investieren muss um diese wieder schonend zu lösen. Der Tipp dagegen ist ein hoher Pferdeschwanz oder, noch besser, ein geflochtener Zopf. So bleiben die Haare entwirrt und man hat zusätzlich schöne Locken am Morgen. 🙂

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Tipp Nummer 11: Regelmäßig die Haarspitzen abschneiden. Auch wenn für viele Menschen, und mit eingeschlossen, der Weg zum Frisör grauenhaft erscheint, es ist ab und zu echt notwendig. Vor allem wenn die Haarspitzen Spliss aufweisen und sich spalten müssen sie abgeschnitten werden. Der Spliss zieht sich sonst schlimmstenfalls immer höher in eure Haarlängen und desto länger man den Termin beim Friseur herausschiebt, desto mehr ist von euren Haaren beschädigt und muss schlussendlich abgeschnitten werden.

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Soooo, jetzt kennt ihr unsere Haargeheimnisse. Wir hoffen sie nützen euch genauso viel wie uns und eurer Traummähne steht nun nichts mehr im Wege. Habt ihr noch weiter Tipps? Die dürft ihr uns natürlich gerne verraten!
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xx Julia und Stephanie

Comments (1)

  • Also ich finde eure Haare schon sehr schön, aber trotzdem sehen sie in den Spitzen nicht mehr gesund aus. Ich würde bei euch beiden mal ordentliche 10-15 abschneiden, damit es wieder ganz gepflegt ausschaut und mit nassen Haaren schlafen zu gehen ist laut einer neuen Studie nicht gut für Haare und Kopfhaut. LG Val

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