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BALI: DAS LEBEN AUF BALI

Eine Reise nach Bali war schon lange ein Traum von uns, den wir uns nun endlich erfüllt haben. Anfang März ging es für 10 Tage auf die ‚Insel der Götter‘. Da 10 Tage für eine weite Reise wie diese nicht sonderlich lange sind und wir möglichst vieles von der Insel sehen wollten, hatten wir ein straffes Programm und blieben keinen Tag am selben Ort.

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Obwohl Bali schon lange auf unserer Reise-Liste stand, war es eine sehr spontane Reise. Unsere Flüge haben wir zwei Wochen zuvor über fluege.de gebucht und bezahlten für Hin- und Rückflug (Flugdauer von Wien nach Denpasar ca. 20 Stunden, Zwischenstopp in Dubai) pro Person ungefähr 1200€.

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Das Erste was uns nach der Ankunft aufgefallen ist, war der Verkehr. Im Taxi zu unserer ersten Unterkunft staunten wir nicht schlecht über die Regeln bzw. das Fehlen der Regeln im Straßenverkehr.  Ampeln sucht man hier meist vergeblich und jeder fährt hier scheinbar so, wie es ihm passt. Den Großteil der Fahrzeuge machen Mopeds aus, auf denen nicht selten bis zu vier/fünf Personen sitzen.

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Das Zweite das uns aufgefallen ist, sind die (im Gegensatz zu Wien) enorm niedrigen Taxipreise. Für beispielsweise 2 Stunden Fahrt zahlten wir umgerechnet 28€. Ein weiteres Beispiel: Während unserer Reise buchten wir einen Ausflug auf eine kleine Insel (Nusa Penida), wofür wir für Hin- und Rücktransfer mit einem privaten Boot plus einem privaten Taxifahrer, der uns den ganzen Tag zu beliebigen Spots auf der Insel brachte, umgerechnet 36€ bezahlten.

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Auch die Lebensmittel und Restaurantpreise sind mehr als erschwinglich. Eine paar Beispiele: Für eine große, frische Kokosnuss zahlt man umgerechnet 1,30€. Eine Portion Nasi Goreng (gebratener Reis mit Gemüse) kostet 2€, eine Pizza 1,70€ und ein Veggie Burger mit Guacamole und Pommes im Strand-Restaurant 4,50€.

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Hier seht ihr zwei frisch gepresste, exotische Mixed Smooties, eine Portion Nasi Goreng, zwei Tempeh Filets (Fleischersatz), vegane Hummer Chips, einen Teller Kartoffel Wedges, sechs vegane Satay Spieße mit BBQ Soße plus Salat. Zusätzlich haben wir uns später einen weiteren Smoothie und zwei homemade Cookies bestellt. Wir waren nach diesem Essen richtig satt und es war meeega lecker. Wie viel schätzt ihr haben wir für dieses Essen bezahlt? 8,50€! Wahnsinn, oder?

Was einem als Deutscher oder Österreicher auch auffällt, sind die vielen Straßenhunde, die sich auf den Straßen tummeln. Bei aller Tierliebe sollte man diesen Hunden jedoch nicht zu nahe kommen, denn die verwahrlosten Streuner sind meist von Infektionen oder Krankheiten befallen.

Wo wir schon beim Thema Krankheiten sind – vor der Reise haben wir einige Impfungen auffrischen lassen bzw. Reiseimpfungen vorgenommen.
Wir haben ‚Hepatitis A und B‘ und ‚Tetanus‘ auffrischen lassen und uns als Reiseimpfung für die ‚Typhus‘ Impfung entschieden. Überlegenswert sind außerdem die Tollwut Impfung (vor allem wenn es möglich ist, mit Affen in Berührung zu kommen), die  Japan B Encephalitis Impfung und Maßnahmen gegen das Denguefieber.
Ein Visum oder sonstige Einreisedokumente haben wir nicht benötigt. Dies wird direkt bei der Einreise in Bali gewährt.
Geht man die Straßen entlang bemerkt man alle paar Meter kleine bunte Nester. Vor nahezu jedem Shop, Restaurant, Haus und auch in den Autos liegen aus Bananenblättern gefochtenen Schälchen, die mit Kleinigkeiten wie Blüten, Reis, Räucherstäbchen, Keksen, Kaugummi oder Zigaretten gefüllt werde. Man nennt sie ‚Canangs‘ und sie stellen Opfergaben an Götter und gegen Dämonen dar. Der Großteil der Balinesen sind Hindus.
Bali ist übersähen mit Tempeln, Statuen und Altären. Vor Hotels oder größeren Gebäuden befinden sich oft kleine Statuen die eine  Elefantengöttin darstellen und ebenfalls mit Blüten und Opfergaben geschmückt sind. Von Freunden und Bekannten wurde uns erzählt, dass spirituelle Menschen die Geister auf Bali auch wahrnehmen würden und auch für uns hatten einige Orte eine besondere Atmosphäre.

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Außerdem wurden wir noch nie so häufig gefragt ob wir Zwillinge seien – waren wir auf der Straße unterwegs kam diese Frage beinahe alle 10 Meter, in jedem Geschäft das wir betraten und manchmal wurden wir sogar heimlich fotografiert oder nach gemeinsamen Fotos gefragt.

Etwas weniger erfreuliches ist die vorherrschende Armut, die die Bevölkerung beherrscht. Bei 100€ durchschnittlichem Monatsgehalt können Balinesen längst nicht mit unseren Standards mithalten und Trinkgeld zauberte immer ein großes Lächeln in die Gesichter. Was für uns ein paar Euro sind, ist hier ein kleines Vermögen und wir waren immer gerne bereit Großzügigkeit zu zeigen.
Auch die hygienischen Standards sind nicht mit österreichischen oder deutschen zu vergleichen. Das Wasser war in einigen Teilen der Insel so knapp, dass man morgens nahezu kein Wasser zum Gesicht waschen hatte. Die Straßen sind dreckig, die Strände teilweise zugemüllt und auch der Umwelt- und Tierschutz scheint auf dieser Insel keine Priorität zu haben.

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Hier trügt das Paradies: So traumhaft vieles scheint, so schön manche Strände auch sind, manchmal reichen ein paar Schritte weg von den Pfaden und man entdeckt Müllberge, Plastiksäcke und Metalldosen. Generell hat diese Insel auf uns einen eher dreckigen Eindruck hinterlassen.

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Wann ist die beste Reisezeit?
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Regen- und Trockensaison. Die Regenzeit dauert von November bis März, die Trockenzeit von April bis Oktober.
In den 10 Tagen, die wir (Anfang März) auf Bali verbracht haben, hatte es durchschnittlich 28 Grad am Tag und es war hauptsächlich trocken. Ein paar Nächte hatten wir Regenschauer und tagsüber hat es an zwei Tagen ebenfalls ein paar Stunden geregnet. Alles in allem hatten wir jedoch großes Glück mit dem Wetter.

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Wo wir untergebracht waren, welche Ausflüge man unbedingt machen sollte und sonstige Empfehlungen findet ihr in DIESEM BLOGPOST.

Wir hoffen, euch durch diesen Blogpost einen kurzen Überblick über die Insel geben zu können und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung!
Stellt sie uns hier einfach als Kommentar!

xx Julia & Stephanie

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BALI: HOTEL-TIPPS, AUSFLÜGE, MUST-SEES & ANDERE EMPFEHLUNGEN

Wir waren auf unserer 10 Tages Reise in 5 verschiedenen Unterkünften untergebracht, welche sich meist in unterschiedlichen Gebieten befanden. So wechselten wir jeden zweiten Tag unseren Standort und konnten so viel wie möglich erleben und sehen.

Wir haben diesen Blogpost in 7 verschiedene Teile gegliedert. Jeder Teil behandelt eine Region Balis, wir geben euch eine Hotelempfehlung, sagen euch welche Ausflüge wir gemacht haben und was man sich nicht entgehen lassen darf.

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CANGGU

Canggu ist ein Küstenort im Süden von Bali, der vor allem von Surfern häufig besucht wird. Generell ist dieser Strandabschnitt nicht so touristenüberflutet wie andere Inselteile.

Unsere Reise hat in Canggu begonnen und wir haben hier zwei Nächte verbracht. Unsere Unterkunft war das ‚KALAPA RESORT AND SPA‘ (@kalapabali) und wir hatten einen kleinen Bungalow mit Outdoor Badewanne.

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Positiv ist uns aufgefallen, dass die Anlage direkt im Grünen liegt, umgeben von Reisfeldern und eher abgelegen. Innerhalb von 5 Gehminuten erreicht man einen kleinen Supermarkt und mit dem Auto ist man auch schnell bei größeren Shops, einer Apotheke und Restaurants.
Man haust hier sehr naturverbunden, hört abends die Grillen zirpen und es läuft im Hintergrund Entspannungsmusik – eine wirklich angenehme Stimmung. Auch wenn nahezu jeder Bungalow besetzt war, war das Resort absolut nicht überfüllt und wir hatten die zwei Pools oft für uns alleine.

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Das Frühstück war üppig und sehr lecker und wurde uns von dem freundlichen Personal sogar an den Pool serviert. Ein wirklich schöner Start in unseren Urlaub.
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Negativ ist uns leider aufgefallen, dass zu der Zeit als wir dort waren, gerade umgebaut wurde. Ab 8 Uhr morgens konnte man demnach nicht mehr weiterschlafen, da der Baulärm sehr laut war. Außerdem liegt dieses Resort nicht am Strand und wir hätten uns ein Taxi organisieren müssen um hin zu kommen (Fahrtzeit 10min).


SEMINYAK

Seminyak liegt ebenfalls im Süden Balis und ist der Touristenspot Nummer 1. Hier findet man alles – einen traumhaften Sandstrand, unzählige Restaurants und Bars, Luxushotels, Shops und Villen. Wer abends Lust hat, auszugehen, kommt hier ebenfalls nicht zu kurz. Die Straßen sind voller Touristen und man bekommt hier alles was das Herz begehrt.

Von allen Unterkünften in denen wir waren, waren die zwei in Seminyak am luxuriösesten und schönsten.
Die ersten zwei Nächte haben wir im ‚THE COLONY HOTEL‘ (@thecolonyhotel) verbracht, wo wir ein geräumiges Zimmer bewohnt haben. Es war äußerst sauber und hygienisch, die Anlage war liebevoll gestaltet und das Personal freundlich.
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Besonders gut hat uns gefallen, dass wir innerhalb 2 Gehminuten am Strand waren und auch sonst umringt von Souvenirshops und leckeren Restaurants. Der hoteleigene Pool war ebenfalls ein Highlight.

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Ein möglicher Nachtteil, den diese Lage mit sich bringt, ist, dass es nachts immer etwas lauter war, man Straßenlärm und Musik hörte und nicht direkt ‚im Grünen‘ haust.

Der Strand in Seminyak ist tagsüber eher menschenleer, abends sammeln sich jedoch massenhaft Touristen und Einheimische, um den traumhaften Sonnenuntergang zu bewundern.

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Auch die letzten zwei Nächte haben wir in Seminyak verbracht. Diesmal waren wir in einer Villa untergebracht, welche unser Favorit aller Unterkünfte ist. Die ‚VILLA MIA‘ (@villamia.seminyak) verfügt über eine Küche mit Kühlschrank, Mikrowelle, Wasserspender usw, ein geräumiges, offenes Wohnzimmer mit großem TV, Musikanlage, 2 geräumige Schlafzimmer mit jeweils einem eigenen Badezimmer und einer Outdoor Badewanne und einem eigenen privaten Pool.

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Wir hatten die gesamte Villa für uns alleine und waren von der Sauberkeit, der Ruhe und dem tollen Ambiente begeistert.
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Die Villa liegt direkt gegenüber einem veganen (und seeeeehr leckeren!) Restaurant in einer Seitengasse einer Einkaufsstraße. Ausgiebiges Shopping und Restaurantbesuche kommen hier also auch nicht zu kurz. Ein Nachteil gegenüber den anderen Unterkünften ist, dass man sich hier selbst versorgen muss, was jedoch bei der großen Anzahl an Restaurants, der eigenen Küche plus Kühlschrank und den geringen Preisen absolut kein Problem darstellt. Wir haben uns das Frühstück direkt bei dem Restaurant gegenüber bestellt und diese haben es uns in die Villa gebracht.Grafik98 Grafik99Grafik100
Das Meer ist innerhalb 20 Gehminuten erreichbar.


ULUWATU

Uluwatu liegt weit im Süden der Insel und ist eher gebirgig. Der Strand ist über eine steile Treppe zu erreichen und es herrschen hier gute Bedingungen zu surfen. Wer nicht surfen möchte findet hier Ruhe und Entspannung. Außerdem gibt es hier einen sehr bekannten Tempel, der einen Besuch wert ist.

Wir waren im ‚SAL SECRET SPOT‘ (@salsecretspot) untergebracht, wo wir einen Bungalow bewohnten. Der Welcome Drink war mega lecker (wenn ihr mal dort sein solltet bestellt euch einen ‚Lime Squash‘), das Personal freundlich und das Zimmer sauber und aufmerksam eingerichtet. Das Badezimmer ist offen und man duscht unter freiem Himmel.

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Am besten hat und hier die extravagante Poolanlage gefallen. Auf Kissen kann man direkt im Pool entspannen.

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Das Resort liegt ruhig und eher abgelegen. Einkaufstraßen und Shoppingmöglichkeiten sind zu Fuß schwer erreichbar, man sollte sich hier ein Moped mieten um von Ort zu Ort zu gelangen. Zum Strand (Restaurants und kleine Supermärkte) sind es allerdings nur 5 Gehminuten.


NUSA CENINGAN

Solltet ihr einmal in Bali sein, dürft ihr euch eines nicht entgehen lassen – die Reise auf eine (oder zwei oder alle drei) der Nachbarinseln: Nusa Ceningan, Nusa Lembongan und Nusa Penida. Es haldelt sich hierbei um ein Inseltrio, welches per Boot erreicht werden kann.
Untergebracht waren wir auf der kleinsten der drei Inseln, nämlich auf Nusa Ceningan. Unser Resort war der ‚LE PIRATE BEACH CLUB‘ (@lepiratebeachclub). Es handelt sich um ein kleines Resort mit Infinity Pool und untergebracht ist man in kleinen (!) Beachboxen. Das sind kleine Holzhütten, in denen sich grundsätzlich nur ein Doppelbett befindet. Das eigene Badezimmer bzw die Dusche befindet sich Outdoor.

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Nusa Ceningan selbst bietet nicht viele Sehnwürdigkeiten – tolle Strände zum Schwimmen, Tauchen oder auch einfach nur zum Entspannen gibt es jedoch dennoch.

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NUSA PENIDA
Nusa Penida, die große Schwester von Nusa Ceningan, hat hingegen einiges mehr zu bieten. In unserem Resort haben wir uns eine Ganttages-Tour auf diese Insel gebucht und waren einfach begeistert. Früh morgens wurden wir per Boot auf die Insel gebracht (30min), wo uns den ganzen Tag ein eigener Fahrer zur Verfügung stand, welcher uns zu unseren Lieblingsspots brachte.
Must Sees auf dieser Insel sind definitiv ‚Kelinking Beach‘, der ‚Love Tree‘,  ‚Broken Beach‘ und ‚Crystal Bay‘. Insgesamt haben wir für dieses Ausflug 600.000 Rupiah, also ungefähr 35€ bezahlt.

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GILI ISLANDS

Eines unserer absoluten Highlights war der Tagesausflug auf die Gili Inseln. Wenn man auf der Suche nach paradiesischen weißen Sandstränden ist, kommt man hier nicht zu kurz. Die Gili Inseln umfassen drei Inseln (Gili Trawagan, Gili Air und Gili Meno) und gehören eigentlich zu Lombok. Von Bali sind sie in ungefähr 50 Minuten per Boot zu erreichen und absolut empfehlenswert. Unser Ausflug ging auf die Insel ‚Gili Trawangan‘, welche die größte und am häufigsten besuchte Insel ist.
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Auf der Insel fahren keine Autos, sondern nur Pferdekutschen und Fahrräder. Auch wir haben uns Fahrräder ausgeborgt und sind die Insel abgefahren. Wir fuhren ein gutes Stück bis wir einen Strandabschnitt fanden, der ziemlich leer war. Wir stellten unsere Fahrräder direkt am Strand ab, breiteten unsere Handtücher aus und genossen ein paar Stunden im Paradies.

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Grundsätzlich sind die Gili Inseln (vor allem Gili Trawagan) ein sehr beliebtes Urlaubsziel und sehr touristenüberladen.  Gili Trawagan gilt auch als Party Insel und man findet hier unzählige Bars, Restaurants und auch Souvenirshops. Man kann hier schnorcheln, tauchen, lecker essen, shoppen oder einfach den ganzen Tag am Strand entspannen. Sollten wir nochmals nach Bali kommen, werden wir auf jeden Fall auch die anderen Gili Inseln besichtigen und dafür ein paar Tage einplanen.

Die Tour zu den Gili Inseln haben wir uns selbst organisiert. Auf den Straßen findet man öfters Stände bei denen man verschiedene Ausflüge buchen, sich informieren und Prospekte holen kann.


UBUD

In Ubud hatten wir zwar keine Unterkunft – wir wollten uns die Landschaft, welche diese Stadt umgibt, jedoch unbedingt ansehen und im Nachhinein war dieser Tagesausflug eines der schönsten Erlebnisse. Ubud besitzt eine ganz besondere Atmosphäre und ist definitiv einen Besuch wert.

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Ubud ist eine Stadt im Zentrum von Bali und der nördlichste Spot, den wir besuchten. Wir haben diesen Ausflug nirgends gebucht, sondern einfach ein Taxi genommen welches uns zu den Orten gebracht hat, die wir dem Fahrer sagten. Von Seminyak nach Ubud und wieder zurück bezahlten wir 600.000 Rupiah, was ungefähr 35€ entspricht.
Anfangs fuhren wir zu einem versteckten Wasserfall und dann ging es weiter zu den berühmten Reisfeldern. Die Landschaft war einfach magisch!Grafik81 Grafik85IMG_6762 thumbnail_IMG_6776
Eine der Hauptattraktionen in Ubud ist außerdem der Affenwald, in dem hunderte Affen leben. In mitten des Waldes befindet sich eine Tempelanlage, bei der man religiöse Opferdarbietungen miterleben kann. Hätten wir noch einen Tag länger Zeit gehabt, hätten wir diesen auf jeden Fall auch noch einen Besuch abgestattet.


FAZIT: Grundsätzlich sind 10 Tage ausreichend um sich ein umfangreiches Bild von der Insel machen zu können. Klar kann man in dieser Zeit nicht alles besuchen und besichtigen, wenn man jedoch keinen großen Wert auf Entspannung legt, Pool- und Strandtage auslässt und stattdessen einige Ausflüge einplant, kann man richtig viel sehen und erleben.

Der Unterkunftswechsel, welchen wir jeden zweiten Tag vorgenommen haben, hat Vor- und Nachteile. Einerseits verliert man natürlich durch das Aus- und Einchecken wertvolle Zeit und kaum hat man sich an eine Unterkunft gewöhnt, heisst es auch schon wieder Koffer packen und weiterziehen. Andererseits kommt man dadurch auch viel mehr herum, sieht und erlebt neue Orte und lernt Bali von verschiedenen Seiten kennen.

Wann ist die beste Reisezeit? Welche Impfungen brauche ich? Wie sind die Preise dort? Welche Kultur erwartet mich? Dies alles und vieles mehr erfährt ihr in DIESEM BLOGPOST.

Wir hoffen, euch durch diesen Blogpost einen kurzen Überblick über unserer Reise geben zu können und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung!
Stellt sie uns hier einfach als Kommentar!

 

xx Julia & Stephanie

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Hotel with a View – Unser Aufenthalt im NIDUM Casual Luxury Hotel

Als wir vor ein paar Wochen mitten in den Prüfungsvorbereitungen für die Uni steckten, erreichte uns eine Mail aus Tirol, genauer gesagt kam sie aus dem NIDUM Hotel in der Nähe von Seefeld, in das wir eingeladen wurden. Ein paar Tage Entspannung in den Bergen kam also genau recht!

Sofort checkten wir ihre Homepage und die Vorfreude stieg! Ein Luxushotel, umgeben von schneebedeckten Bergen, einem Infinity Pool und einer großen Saunalandschaft – was gibt es schöneres?

Als wir ankamen waren unsere zwei Suiten bezugsfertig und uns stockte nahezu der Atem – sie waren sooo gemütlich eingerichtet und der Ausblick war gigantisch 😊
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Auf 52m2 verfügte sie über einen Schlafraum mit bequemem Kingsize Bett, einen Wohnraum mit Schreibtisch, Kaffeemaschine, Schränken und einer gemütlichen Sitzecke, zwei Badezimmer plus Badewanne und einen Panorama Balkon.

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Auch der Wellnessbereich lässt keinen Wunsch offen: in vier Saunen lässt es sich bei Entspannungsmusik relaxen und ein Dampfbad lädt zum entspannen ein.

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Für diejenigen, die auch im Urlaub nicht auf Sport verzichten möchten, steht ein geräumiger Fitnessraum bereit, der sowohl über Cardio- als auch Kraftsportgeräte verfügt. Das Tollste an diesem Fitnessstudio der besonderen Art ist definitiv der Ausblick. Während man auf dem Laufband läuft, hat man einen wunderbaren Blick auf die verschneiten Berge und man könnte meinen, man jogge gerade auf einer Bergstraße.

Unser persönliches Highlight war allerdings sicherlich der Infinity Pool, in den wir gleich nach Zimmerübergabe sprangen. Dieser Pool ist in einen Innen- und einen Außenbereich geteilt, der durch eine Tür verbunden ist. Das beheizte Wasser tut bei eisiger Kälte besonders gut und der Ausblick ist einmalig. Einen Sonnenuntergang darf man sich hier keinesfalls entgehen lassen aber auch einer Schneeballschlacht steht hier nichts im Wege. Nachdem man sich im Schnee ausgetobt hat, kann man einfach in das warme Wasser springen und sich aufwärmen. Neben dem Pool stehen Snacks und Erfrischungen in Form von Nüssen, Obst und Tee zur Verfügung.

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Nach der ersten Nacht im Hotel waren wir schon sehr gespannt, was uns zum Frühstück serviert wird und wir wurden definitiv nicht enttäuscht. Müsli aller Art, frisches Brot und Gebäck, selbstgemachte Pancakes, Säfte und so weiter warten nur darauf verzehrt zu werden. Während morgens also das Frühstücksbuffet keine Wünsche offen lässt, kann man abends à la carte bestellen. Auch hier stehen mehrere Gerichte zur Auswahl und es gibt vegetarische Alternativen. Man wird wirklich rund um gut versorgt! Wer sich nach dem Dinner noch nicht in das Zimmer zurückziehen möchte, kann an der Hotelbar Cocktails und Wein bestellen und es sich damit neben einem Kamin gemütlich machen. Die Atmosphäre ist wirklich bezaubernd.

Alles in allem hatten wir eine traumhaften Aufenthalt in dem Hotel mitten in dem Bergen und danken Michaela und Maximilian für die schöne Zeit. Wir können euer Hotel guten Gewissens nur weiterempfehlen!

xx Julia & Stephanie

 

Kontaktdaten:
Adresse: Am Wiesenhang 1, 6100 Telfs
Telefon: 
05212 20300

 

Travel

Geburtstag und Wellness – die perfekte Kombo

Happy Birthday Silent Spa – auf viele weitere Jahre voller Entspannung und Ruhe!

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Wie bereits in unseren Instagram Stories berichtet waren wir heute wieder zu Besuch im Silent Spa. Bei diesem  Spa handelt es sich um eine wahre Entspannungsoase in Niederösterreich – heiße Thermalbecken, Wellness, eine Saunalandschaft und köstliches Essen stehen an der Tagesordnung.
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Obwohl wir es uns heute schon zum dritten Mal hier gut gehen lassen durften, ist jeder Aufenthalt aufs Neue ein außergewöhnliches Erlebnis. Der heutige Besuch war zudem kein gewöhnlicher, denn ein besonderes Jubiläum stand an – das Silent Spa feiert seinen 1. Geburtstag!

Um 9:00 öffnete es seine Türen und als wir das Spa betraten, mussten wir sofort grinsen – üüüüberall waren Luftballone und die Dekoration war einfach mega! Wir starteten unseren Aufenthalt mit einem großen Frühstück – hier gibt es wirklich alles was das Herz begehrt.

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Wie immer waren wir von der Wohlfühl-Stimmung, die hier herrscht, überwältigt: obwohl das Spa gut besucht ist, fühlen wir uns jedes Mal absolut ungestört. Es gibt unzählige, bequeme, Bett-ähnliche Liegen, auf denen man unbeobachtet relaxen kann. Oft hatten wir die Außenpools und Sauna für uns alleine – das ist Luxus pur :)

Ab 14:00 steht ein leckeres Kuchenbuffet bereit, an dem sich die Gäste kostenlos bedienen dürfen. Zur Feier des Tages gab es heute eine Überraschung – eine rießige Schokotorte mit Zuckerguss und ein Gläschen Prosecco. Da konnten wir nicht widerstehen!

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Aufgrund des besonderen Anlasses, mangelte es auch nicht an besonderen Angeboten: ein Stylisten Team kümmerte sich auf Wunsch um Make-up und Haare der Besucher. Nach stundenlangem Plantschen frisch gemacht zu werden ist natürlich ein Traum! :) Außerdem kamen wir in den Genuß einer angenehmen Schultermassage.

Alles in allem war dieses Event ein voller Erfolg und wir konnten den Tag in vollen Zügen genießen.

Wer noch auf der Suche nach einem Wohlfühl-Geschenk für die Winterzeit ist – liegt mit einem Gutschein für das Silent Spa bestimmt nicht falsch.

Wer gerne mehr über diese Wohlfühloase erfahren möchte, kann gerne diesen Blogpost lesen.

 

xx Julia und Stephanie

Fitness Travel

FIT IM URLAUB – Workout im Hotelzimmer

Wer unsere Instagram Accounts verfolgt weiß, dass wir die letzten zwei Monate nahezu immer unterwegs waren. Es ist uns schwer gefallen unsere Trainingsroutine wie gewohnt aufrecht zu erhalten und wir haben es ein wenig vernachlässigt ins Fitnessstudio zu gehen.
Wie wir uns ohne Gym fit halten und ein wenig Bewegung in unseren Tagesablauf integriert haben, zeigen wir euch in diesem Blogpost. Wir stellen euch Übungen vor, die ihr prima ohne Zubehör in Hotelzimmer oder einfach zu Hause nachmachen könnt.
Unsere Workout Klamotten haben wir von der Marke ‚ESN‘: Workout Bra & Workout Leggins :)

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Trizeps-Dips an der Tischkante

  1. Deine Hände stützen sich an der Tischkante ab, dein Handrücken zeigt nach oben
  2. Strecke deine Arme nicht durch und platziere die Beine ausgestreckt vor dich
  3. Beuge deine Arme, bis dein Po fast den Boden berührt
  4. Ober- und Unterarm bilden einen rechten Winkel
  5. Halte den Rücken gerade und richte deinen Blick nach vorne
  6. Anschließend drücke dich vom Boden ab und kehre in die Ausgangslage zurück
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Ausfallschritte an der Bettkante

  1. Lege einen Fuß auf dem Bett ab und stellen das andere Bein fest auf den Boden. Das Gewicht liegt auf der Ferse.
  2. Beuge nun das vordere Bein
  3. Der Rücken bleibt gerade, der Blick nach vorne gerichtet
  4. Anschließend streckst du das Bein wieder und wiederholst die Übung mehrmals
  5. Dann das Bein wechseln
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Beckenheben an der Bettkante

  1. Leg dich im rechten Winkel zum Bett auf den Boden
  2. Lege die Füße auf dem Bett ab sodass sich deine Unterschenkel parallel zum Boden befinden
  3. Die Arme liegen ausgestreckt neben deinem Körper, der Blick ist nach oben gerichtet
  4. Hebe nun dein Becken an und spanne deinen Po fest an
  5. Verweile in dieser Position ein paar Sekunden und kehre in die Ausgangsposition zurück
  6. Wiederhole diese Übung mehrmals

Tipp: Um den Reiz zu verstärken kannst du dir Bücher als Gewichte auf dein Becken legen
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Crunches

  1. Leg dich gerade auf den Boden und winkel deine Beine so an, dass die Fußsohlen flach auf dem Boden liegen
  2. Fasse dir mit den Fingerspitzen an deinen Hinterkopf
  3. Bewege deinen rechten Ellenbogen in Richtung des linkes Knies
  4. Dabei den Bauch fest anspannen und ausatmen
  5. Senke deinen Oberkörper und atme dabei ein
  6. Um die Spannung zu bewahren, berühre mit den Schultern nicht den Boden
  7. Wiederhole die Übung abwechselnd mit dem linken und rechten Ellenbogen
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Liegestütz auf der Bettkante

  1. Lege deine Füße am Bett ab und platziere deine Hände am Boden
  2. Halte den Rücken gerade und vermeide ein Hohlkreuz
  3. Beuge nun deine Arme bis deine Nase nahezu den Boden berührt
  4. Anschließend strecke sie wieder
  5. Wiederhole diese Übung mehrmals
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Sit ups

  1. Flach auf den Boden legen
  2. Knie abwinkeln und Füße aufstellen
  3. Hände an Hinterkopf positionieren
  4. Ausatmen, langsam den Oberkörper aufrichten und den Bauch fest anspannen
  5. In dieser Position kurz verweilen
  6. Einatmen und kontrolliert wieder in Ausgangsposition zurückkehren
  7. Körper nicht ablegen und die Übung mehrmals wiederholen
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Keine Ausreden mehr – ab jetzt geben wir auch im Urlaub Gas! :)
Wie haltet ihr euch fit? Habt ihr weitere Übungen? :)

xx Julia & Stephanie

Travel

Hier muss man in Las Vegas unbedingt essen!

Hallo ihr Lieben,
Nachdem ich immer wieder gefragt werde, wie ich mich im Urlaub ernähre und wohin ich gerne essen gehe, habe ich diesmal meine Kamera in die Restaurants mitgenommen und werde euch in diesem Blogpost erzählen welche Lokale und Restaurants ich in Las Vegas besucht habe, was es dort für Vegetarier zu essen gab und wie mit dies geschmeckt hat.
Viel Spaß beim Lesen!

Mon Ami Gabi
Wo sonst sollte man dieses französische Restaurant finden, wenn nicht im Hotel ‚Paris‘ mitten am Strip. Obwohl die Karte nicht viel Vegetarisches zu bieten hat, gehört dieses Restaurant aufgrund des tollen Flairs zu einem Las Vegas Besuch auf jeden Fall dazu. Ich habe mich bei jedem Besuch für einen Ceasar Salad und eine Portion Pommes entschieden. Als Vorspeise kann ich euch den Ziegenkäse in Tomatensoße empfehlen. Was ich an diesem Restaurant ganz besonders liebe, sind die knusprigen French Fries! Wie in vielen anderen Restaurants bekommt man auch hier zu Beginn frisches Brot, in diesem Fall französisches Baguette, mit Butter und geriebenen Karotten serviert.
Mein Tipp: Fragt am Eingang ob ihr einen Tisch ganz außen am Gelände bekommen könnt. Das ‚Paris‘ befindet sich direkt gegenüber vom ‚Bellagio‘ und man kann die gigantischen Wasserfontänen des Springbrunnens so direkt beim Essen bewundern. Auch wenn man für einen Tisch dieser Art ein wenig warten muss, es lohnt sich!

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Gilley’s
Das Gilleys befindet sich im Treasure Island Hotel und ist ein Western Saloon mitten am Strip, wo man sich die Wartezeit auf einen Tisch beim Line Dance und Bull Riding vertreiben kann.
Die Speisekarte ist typisch amerikanisch und als Vegeatrier habe ich zwischen vegetarischem Chili und einer Speise namens ‚The Vegan‘ geschwankt, für die ich mich letztendlich auch entschieden haben. ‚The Vegan‘ bestand aus zwei veganen Steaks auf einem Bett aus Broccoli, Tomaten, Zwiebeln, Karotten und Paprika. Dazu konnte ich noch zwei Beilagen wählen und entschied mich für eine Portion Süßkartoffelpommes und eine Portion gedünsteten Broccoli. Zu meiner Überraschung war die Portion einfach riiiesig! Die Süßkartoffelpommes kamen mit Barbecue Ketchup und einer süßen Marshmallowsoße. Ich bin weder ein Fan von süßem Popcorn, noch von süßen Süßkartoffeln, daher muss ich gestehen, dass diese Soße rein gar nichts für mich war.

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HEXX
Vor ungefähr zwei Jahren wurde die Sugar Factory am Las Vegas Strip durch das Restaurant HEXX ersetzt, welches ich eigentlich als ‚Kopie‘ betrachte. Wie auch in der Sugar Factory bietet das HEXX einen eigenen Süßigkeitsladen und Riesencocktails an, wie ich sie aus der Sugar Factory kenne. Jedoch muss ich gestehen, dass ich die ‚Goblets‘, wie die Cocktails in der Sugar Factory genannt werden, um einiges besser und origineller finde, als die im HEXX. Den einzigen Pluspunkt bekommt das HEXX wegen seiner Lage. Obwohl die Sugar Factory am Strip wiedereröffnet hat, liegt sie nicht direkt an der Straße. Ob einem das aber wichtig ist, ist eine andere Frage.

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Sugar Factory
Auch in der Sugar Factory hab ich mich für einen Ceasar Salad und French Fries entschieden – diese Kombi geht bei mir einfach immer wenn es wenig Vegetarisches auf der Karte gibt. Ein besonderes Highlight sind die Regenbogenburger und die Riesencocktails und außergewöhnlich dekorierten Milkshakes, die dieses Restaurant zu bieten hat. Unglaublich wie originell diese aussehen! Die Goblets, wie die Cocktails bezeichnet werden, gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Sie sind je nach Art mit Zuckerstangen, Gummidelfinen oder anderen Süßigkeiten verziert und rauchen dank dem Einsatz von Trockeneis. Meine Favoriten sind der ‚Lollipop Passion‘ und der ‚Ocean Blue‘ Cocktail. Nicht zu empfehlen ist der ‚Coconuts gone Bananas‘ Goblet. Dieser schmeckt meines Erachtens einfach viel zu intensiv nach Whiskey, sodass der fruchtige Geschmack der Kokosnüsse und Bananen gar nicht zum Vorschein kommt.
Da es sich dabei um einen Liter alkoholisches Getränk handelt, empfiehlt es sich (zumindest für Leute wie mich, die nicht allzu viel vertragen), den Goblet zu teilen um nicht betrunken am Strip herumzustolpern 😃
Außerdem sind die Cocktails mit einem Preis von 40$ pro Gas nicht gerade ein Schnäppchen, da wäre es schade, ihn nicht ganz auszutrinken 😊
Mein Tipp: Obwohl es draußen sehr angenehm zu sitzen ist, muss man bedenken, dass es nach US amerikanischem Recht verboten ist, Trockeneis auf offener Straße zu benutzen. Daher rauchen und sprudeln die Cocktails nur im Inneren des Restaurants.

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F. Chang
Das chinesische Restaurant P.F. Chang findet man sowohl direkt am Strip, im ‚Planet Hollywood‘ als auch ein wenig abseits.
Ich LIEBE die ‚Vegetarian Lettuce Wraps‘ dort! Früher habe ich die Wraps immer mit Hühnchenfleisch gegessen, aber dieses Jahr gab es die vegetarische Variante – soo lecker! Die Salatblätter dienen als ‚Tortilla` und werden gefüllt. Außerdem kann ich den ‚Tropical  Green Tea‘ empfehlen, der leicht süßlich schmeckt und in einer chinesischen Kanne serviert wird.

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Buffets:
Sowohl das Buffet im ‚Bellagio‘ als auch das im ‚Rio‘ kann ich euch ans Herz legen, wenn ihr euch den Bauch so richtig vollschlagen wollt. Beide Buffets bieten eine große Bandbreite an Gerichten aus aller Welt und wer beim Hauptgang etwas über die Stränge geschlagen hat, kann bei den Süßspeisen auf zuckerfreie Varianten zurückgreifen, die es in großer Auswahl gibt. Vom zuckerfreien Cheesecake bis hin zum zuckerfreien Schokoeis ist alles dabei!

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Bahama Breeze
Das Bahama Breeze, welches etwas abseits des Strips liegt, war bislang immer mein All-time-Favorite Restaurant wenn ich in Las Vegas war.  Die karibische Küche, super leckere Cocktails und das ‚Island Flair‘ haben dieses Restaurant immer zu meinem Liebling gemacht und auch heuer haben wir zwei Mal in diesem lieblich gestalteten Restaurant unser Dinner genossen. Ich habe mich beide Male für Quesadillas entschieden, die auf der Karte zwar nur mit Chicken oder Shrimps angeboten werden, aber ohne Probleme auch vegetarisch zubereitet werden.
Die Quesadillas kommen mit Sour Creme Soße und Salsa Dip. Als Nachtisch gab es Bananenbrot mit Vanilleeis, warmer Butterscotch Brandy Soße, geschnittenen Bananen und Mandelsplittern – unbeschreiblich gut!
Mein Tipp: Besucht das Restaurant in der Happy Hour ab 9pm um alle Appetizers und ausgewählte Cocktails um den halben Preis zu bekommen! 😊

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Olive Garden
Das Olive Garden macht dem Bahama Breeze als mein Lieblingsrestaurant auf jeden Fall starke Konkurrenz, wenn es es nicht sogar ablöst. Dieses italienische Restaurant befindet sich etwas abseits des Trubels auf der Flamingo Road.

Das tolle an diesem Restaurant ist, dass man zu Beginn die Wahl zwischen Salat oder Suppe mit frischen Brötchen für den ganzen Tisch hat. Sowohl Suppe als auch Salat werden immer wieder nachgefüllt und das völlig kostenlos! Wir haben uns für den Salat entschieden und wer jetzt denkt, dass es sich dabei nur um langweiliges Grünzeug handelt, der irrt sich. Der Salat war super lecker mit Ceasar Dressing und knusprigen Croutons garniert. Als Hauptgang habe ich Vollkornspaghetti mit Knoblauchsoße, Tomaten und grünen Spargelspitzen gewählt.
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Trevi
Ein italienisches Restaurant direkt neben der Nachbaut des Trevi Brunnens in Rom. Selbstverständlich befindet sich dieses Restaurant im Hotel ‚Ceasars Palace‘ das man aus dem Film ‚Hangover‘ kennt. Pizza war hier ein Muss für mich und deshalb hab ich mich für eine Pizza Margarita entschieden. Auch hier bekommt man zu Beginn frisches Ciabatta mit Öl zum Tunken serviert.
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Spago
Dieses amerikanische Restaurant befindet sich gleich um die Ecke des Trevi Restaurants und auch hier habe ich mich für eine Pizza Margarita entschieden.
Da die Kellnerin sich hier aber zwei Mal (!) bei unserer Rechnung verrechnet hat und uns dadurch fast 30$ mehr verrechnen wollte, würde ich euch empfehlen hier alles genau nachzurechnen!

 

Canaletto
Direkt am ‚Markusplatz‘ im ‚Venetian‘ Hotel befindet sich dieses – wie könnte es anders sein – italienische Restaurant. Auch hier gibt es Antipasti, Pizza, und Gnocci in allen möglichen Variationen. Für mich sollten es die ‚Gnocci Pomodoro‘ mit klassischer Tomatensoße und Basilikum sein. Obwohl ich sonst kein großer Gnocci Fan bin, fand ich diese wirklich gut gelungen!

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Gonzales y Gonzales
Nach einer Achterbahnfahrt im ‚New York New York‘ darf der Besuch im mexiakansichen Restaurant nicht fehlen. Die Speisekarte bietet hier von Nachos über Tacos bis hin zu verschiedenen Chilis alles was das Herz begehrt. Ich habe mich für vegetarische Quesadillas entschieden.

 

Outback Steakhouse
Der Klassiker schlechthin in diesem australischen Steakhouse ist ganz klar die ‚Blooming Onion‘. Eine Riesenzwiebel in würzig –scharfer Panade serviert mit australischer signature Sauce. Obwohl diese Zwiebel mit über 1000 Kalorien eine wahre Bombe ist, darf sie einfach nie fehlen. Was ich an diesem Restaurant auch immer liebe ist das dunkle Brot, welches man mit Butter serviert bekommt.
Lediglich die Auswahl an vegetarischen Gerichten ist hier leider recht begrenzt und ich griff auf meine Ceasar Salad – French Fries Kombi zurück, welche auch in diesem Restraurant meine Geschmacksnerven zufrieden stimmte.
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Ich hoffe, ich konnte euch das ein oder andere Restaurant für euren Vegas Besuch empfehlen und wenn ihr noch tolle Restaurants kennt oder ähnliche Erfahrungen gemacht habt, lasst es mir gern in einem Kommentar unter diesem Blogpost wissen! :)

 

xx Julia

 

Travel

DUBAI: Dubais Strände – meine Erfahrungen und Empfehlungen

Menschenleere, weiße Sandstrände, Palmen und klares, türkises Wasser – wer möchte das nicht? 😀 In Europa habe ich schon nahezu jedes südliche Land mit Strand bereist und musste meist feststellen, dass die Strände überfüllt waren – vor allem wenn sie in der Nähe einer Stadt oder mitten in der Stadt, wie beispielsweise in Barcelona oder Lissabon, lagen.

Dubai ist die Hauptstadt der Vereinigten Emirate – `da wird man wohl vor lauter Menschen den Sand am Strand nicht mehr sehen‘, dachte ich mir und buchte deswegen kurzerhand ein Hotel 30 Minuten von Dubai entfernt.
HotelstrandDer private Hotelstrand war wirklich schön – große Kokosnusspalmen, weißer feiner Sand, Muscheln und reichlich Liegestühle. Leider tummelten sich allerdings auch reichlich Algen im Meer und mich erwischte sogar eine Qualle. :( Geschwommen wurde somit meist im Pool! :)

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Der wohl bekannteste Spot Dubais ist der Strand südlich und nördlich des Burj al Arab – dem sieben Stern Hotel, welches aussieht wie ein Segelschiff.



Nördlich des Burj al Arab – KITE BEACH:

Kite Beach
Der Strand nördlich des Burj al Arab ist öffentlich und somit für jede zugänglich. Meine Befürchtung, der Strand wäre voll mit Menschen, bewahrheitete sich nicht. Der Strand war alles andere als überfüllt, ja sogar nahezu spärlich besucht. Wirklich top! Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir gegen Mittag ankamen –am Nachmittag/Abend soll dies anders sein. Man sieht direkt zum Burj al Arab und kann auch den Burj Khalifa erblicken. Das Wasser ist sauber und klar und es gibt viele Möglichkeiten Drinks und Snacks zu erwerben. Ich habe mir eine frische Kokosnuss gegönnt – so lecker! :)
Langweilig wirds hier nie: Es werden zahlreiche Aktivitäten wie Kite Surfen, Bananenboot oder Kajak fahren angeboten. Wem Wassersport nicht zusagt, kann sich auf der langen Laufstrecke, auf einem Kletter- und Skaterplatz austoben! :)
Der einzige Nachteil ist, dass es keine Liegen oder Sonnenschirme gibt –bei 44Grad in der direkten Sonne auf dem heißen Sand zu liegen ist wirklich unangenehm.

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Südlich des Burj al Arab – PRIVATSTRAND:

Privater strand
Der Strand südlich des Burj al Arab ist privat und nur für Gäste der umliegenden Hotels zugänglich. Diese Seite ist weltbekannt und der Ausblick auf dieses Hotel DAS Highlight Dubais. Da wir uns diesen typischen Blick auf das Hotel nicht entgehen lassen wollten, haben wir versucht an diesen Strand zu gelangen. Es war gar nicht so einfach, da die Hoteleingänge und –Einfahrten von Securities bewacht werden – wir haben es jedoch trotzdem geschafft! 😀 Der Strand war EIN TRAUM – genau wie man es aus den Reiseführern kennt! Türkises, klares Wasser, keine Algen, weißer Sand und Menschen? Fehlanzeige. Auch hier hatten wir den Strand um die Mittagszeit fast für uns alleine. Definitiv einen Besuch wert!

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Das Meerwasser rund um Dubai ist wirklich enorm warm – wie eine rießige Badewanne. Außerdem hat es meiner Meinung nach einen extrem hohen Salzgehalt. Eine Abkühlung bei 44 Grad? Definitiv nein! Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich, vor allem um die Mittagszeit, wenig Menschen am Strand tummeln. Die Poolanlagen sind im Gegensatz dazu regelrecht überfüllt 😀


 

„THE BEACH“:
The Beach
Auf eine Sache hab ich mich schon von Beginn der Reise an besonders gefreut- Kamele! Kamele am Strand? Noch besser! 😀 Ich kannte bereits viele Fotos auf denen Menschen an einem Strand in Dubai mit Kamelen posierten –  mit der Skyline im Hintergrund. Das wollte ich auch und glücklicherweise kannte ich einen einheimischen Fotografen, der uns hinbrachte :)
Am „The Beach“ – Jumeirah Beach Residence (kurz JBR)  ist es tatsächlich möglich auf Kamelen zu reiten und Fotos mit ihnen zu machen. Die Kamele leben mit ihren Besitzern direkt am Strand, wo sie Zelte aufgebaut haben. Sieht richtig idyllisch aus! :)
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Wenn ihr sie auch mal besuchen wollt: Sie stehen direkt hinter dem „Ritz Carlton“ Hotel.
Bei Sonnenuntergang  hatte ich ein Shooting an diesem Strand und die Location ist einfach traumhaft, nahezu surreal.
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Was mich auch total faszinierte, ist die funkelnden Skyline, die direkt an den Strand anschließt – so etwas habe ich zuvor noch nie gesehen!Grafik36 Grafik35

Dieser Strand ist ebenfalls öffentlich und, da wir am späten Nachmittag dort waren, war er teilweise auch gut besucht. Er schließt direkt an Hotels wie `Hilton‘ oder ‚Rixos` an und bietet zahlreiche Clubs, Bars und Restaurants. Was mich etwas gestört hatte, war, dass das Wasser der Duschen (für die man bezahlen musste) sooo heiß war, dass ich sie kaum benutzen konnte.

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Solltet ihr eine Reise nach Dubai planen, empfehle ich euch definitiv ein Hotel direkt in Dubai zu buchen. Wir hatten zwar einen gratis Shuttlebus nach Dubai beziehungsweise meinen Fotografen, der uns immer herumführte – wären wir direkt in Dubai gewesen, hätten wir jedoch noch viel mehr erleben können, abends das Nachtleben erkunden und verschiedene Clubs, Bars und Restaurants besuchen können. Eines steht jedoch fest – es war definitiv nicht das letzte Mal und das alles wird nachgeholt! :)

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Beachte: Ich war im August in Dubai. Solltest du vorhaben, zu einer anderen Jahreszeit hin zu reisen, können die Angaben wetter- und jahreszeitenbedingt abweichen.

xx Stephanie

Lifestyle Travel

DUBAI: Kleiderordnung – Was ziehe ich an?!

Bezüglich der Kleiderordnung habe ich mir, bevor ich in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen bin, ein paar Gedanken gemacht und über Social Media um Erfahrungsberichte gebeten. Muss man sich als Frau komplett verhüllen? Schultern und Knie bedecken? Darf man kurze Hosen tragen? Bauchfrei? Bikini?

Viele vertreten die Ansicht, vor allem Dubai sei bereits derart westlich eingestellt, dass ich tragen könne was ich wolle: Hotpants, trägerlose Tshirts, kurze Sommerkleider oder bauchfreie Tops – hier sei man von den Touristen einiges gewohnt. Selbst der Taxifahrer, der uns am Flughafen abgeholt hatte, meinte, ich könne mich anziehen wie ich es von Österreich gewohnt bin.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten leben nur ungefähr 20% Einheimische, der Rest ist kulturell bunt gemischt. Die Vereinigten Emirate darf man keineswegs mit Saudi Arabien vergleichen, wo Frauen nichts zu melden haben, nicht mal Auto fahren dürfen und sich vollkommen verhüllen müssen. Auf uns haben die dort lebenden Menschen jedenfalls wirklich nahezu so gewirkt wie bei uns in Europa.

Die Mehrzahl meiner Follower riet mir meine Schultern und Knie bedeckt zu halten. Ich finde es wichtig, respektvoll mit anderen Kulturen umzugehen, vor allem wenn es um banale Dinge wie die Kleidung geht.

Am Strand sind ein Bikini und kurze Klamotten absolut kein Thema. Auf den Straßen trug ich jedoch immer einen längeren lockeren, langärmligen Strandponcho, den ich rasch über ziehen konnte. Mit negativen Reaktionen oder Blicken wurde ich nie konfrontiert. Die Einkaufszentren sind außerdem meist derart runter gekühlt, dass es sowieso viel angenehmer ist wenn man ein bisschen mehr Kleidung trägt.

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Gesehen habe ich alles: Verschleierte Frauen, bei denen nur die Augen zu sehen waren, Frauen in traditionellen, langen Kleidern und Kopftuch, Frauen in Jeans und Tshirt aber auch Frauen in kurzen Hotpants und bauch-und schulterfreiem Top.

Wir haben uns oft mit Einheimischen unterhalten und einen Großteil unseres Urlaubs mit einem dort ansässigen Freund verbracht. Um zu verstehen, warum sich viele Frauen verhüllen, sagte man uns „ ..von vielen wird dies missverstanden, es ist ganz allein die Entscheidung meiner Frau. Meine Frau verhüllt sich nicht weil ich es ihr befehle, sie nicht wertschätze oder unterdrücke. Ganz im Gegenteil! Stell dir vor du hast einen Stein und einen Diamanten und gehst damit auf einer Straße spazieren. Wie würdest du sie behandeln? Den Stein kannst du auf deiner offenen Hand herumtragen- niemand wird ihn dir wegnehmen, er hat keinen besonders hohen Wert für dich und ist leicht ersetzbar. Aber würdest du das bei einem Diamanten genauso machen..?‘

Natürlich möchte ich dies keinesfalls verallgemeinern. Ich kann die Gründe nicht beurteilen, sondern kann hier lediglich unsere Erfahrungen  wiedergeben.

Generell war der Anteil an Menschen in traditionellen Kleidern und Menschen, welche sich kleideten wie es in Europa üblich ist, ungefähr 30% zu 70%. Dubai ist eine buntgemischte Stadt und  es ist absolut kein Problem sich bei der großen Hitze sommerlich und luftig zu kleiden. :)

Welche Ansicht vertretet ihr?

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Travel

Meine Erlebnisse auf der Grand Canyon Western Ranch

Ach, wie hab ich mich gefreut, als ich vergangene Woche eine Mail von der Western Ranch am Grand Canyon bekommen habe, in der stand, dass ich herzlich eingeladen sei, vorbeizukommen und einen Tag voller Abenteuer und neuer Erlebnisse zu verbringen. Es handelt sich hierbei also um eine Kooperation mit der Ranch, dennoch werde euch immer meine ehrliche Meinung preisgeben.

Die Grand Canyon Western Ranch liegt ungefähr zwei Stunden von Las Vegas entfernt am West Rim des Canyons. Da ich das East Rim in den letzten Jahren nun schon mehrere Male besucht habe, stand das West Rim quasi noch auf meiner Bucket List und ich habe mich riesig gefreut wieder etwas Neues entdecken zu können.

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Als wir die Ranch nach zwei Stunden erreichten, wurden wir herzlich von Cowboy Dave empfangen – einem Cowboy, wie man ihn aus Filmen kennt. Mit Blue Jeans, einem roten Holzfällerhemd und dem berühmten Cowboyhut stand er vor uns und führte uns über die Ranch. Neben Helikopterflügen über den Grand Canyon, Pferdetouren durch die Wildnis Arizonas und einer Shooting Range, gibt es auf der Ranch auch die Möglichkeit in eigenen Cottages zu übernachten. Abends werden Marshmallows am Lagerfeuer gegrillt und Lieder gesungen. Doch wem die private Holzhütte noch nicht abenteuerlich genug ist, hat außerdem die Möglichkeit, nach einem Ausritt am Grand Canyon fernab der Ranch in Zelten zu übernachten. Aber Vorsicht, auch Pumas leben in den Bergen Arizonas.

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Mein Abenteuer begann mit einem Helikopterflug über den Canyon. Mit dem Pferdefuhrwerk ging es Richtung Helikopterlandeplatz, wo mich der Pilot schon empfang. Der Helikopter ist für fünf Personen inklusive Pilot ausgelegt – zwei Personen sitzen vorne und drei machen es sich auf der Rückbank bequem. Ausgestattet mit Headsets ging es dann in die Lüfte. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dabei keine Sekunde, der Pilot beantwortete alle Fragen seht detailliert und man konnte sogar die Flugroute mitbestimmen. Ich wollte selbstverständlich den Canyon aus der Luft bewundern und habe mich dann noch für einen Blick auf den Lake Mead entschieden. Leider habe ich einen der wenigen Tage in Nevada und Arizona erwischt, an dem die Sonne nicht schien. Allerdings minderte dies das Vergnügen keineswegs und es war außerdem unglaublich faszinierend die Regenwolken aus der Luft zu bestaunen. Da der Wüstenboden Arizonas so heiß ist, erreichen viele Regentropfen nicht den Grund und verdampfen in der Luft – sehr faszinierend mit anzusehen.

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Natürlich habe ich auch meine Kamera mitgenommen, um euch an meinem Erlebnis teilhaben zu lassen, aber den Canyon aus der Vogelperspektive zu sehen ist so unglaublich schön, das können Bilder nie beschreiben, das muss man einfach selbst erlebt haben.

Nach einem 30-minütigen Flug entschied ich mich, den Westernpferden der Ranch einen Besuch abzustatten. Ich liebe Pferde und bin früher unheimlich gern geritten, auf die Pferde freute ich mich also definitiv schon am meisten. ‚Gus‘, mein gescheckter Gefährte, war wirklich leicht zu reiten und trug mich behutsam durch die Joshua-Tree Wälder über Stock und Stein. Auch an der Büffelherde kommt man vorbei und ich kann euch sagen, der Nachwuchs ist zuckersüß!

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Grundsätzlich bedarf es keinerlei Erfahrung mit Pferden um diese Tour zu starten. Eine Reitlehrerin begleitet den Ausritt und geht auf jeden Gast und seine Bedürfnisse individuell ein. Während des Ausritts erfährt man viel über die Gegend rund um den Ort Meadview, über die Flora und Fauna Arizonas und über die Ranch und ihre Vergangenheit. Für mich definitiv das Highlight des Tages!

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Abschließend ging es mit Cowboy Dave zur Shooting Range. Mit zwei Gewehren und einem Revolver übt man das Schießen auf Zielscheiben, Metalldosen und Spielkarten. Obwohl ich vorher erst einmal einen Revolver in der Hand hatte, war fast jeder Schuss ein Treffer!

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Kulinarisch wird man in einem kleinen Westernrestaurant verwöhnt, welches Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet. Leider blieb mir nicht genügend Zeit dieses Angebot wahrzunehmen, aber mir wurde versichert, dass auch Vegetarier nicht zu kurz kämen 😊

Alles in allem war es einer der schönsten Tage meiner diesjährigen USA Reise und ich würde dieses Erlebnis sofort wiederholen.
Ich denke gerade das sind Erfahrungen, die einem für immer in Erinnerung bleiben und an die man jederzeit mit Freude zurückdenkt.

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Näheres zu Angeboten und Preisen findet ihr auf der dieser Website

Travel

DUBAI: Burj Khalifa – Besuch des höchsten Gebäudes der Welt

Als ich via meinem Instagram Account bekannt gab, in die Vereinigten Arabischen Emirate zu reisen und nach Tipps und Empfehlungen fragte, wurde mein Postfach nahezu überflutet – dieses Land scheint unzählige traumhafte Erlebnisse zu bieten. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle! :)
Schnell kristallisierte sich eine klare Nummer Eins heraus, welche in nahezu jeder Nachricht erwähnt wurde: der Besuch des ‚Burj Khalifa‘.
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Der Burj Khalifa trägt nicht umsonst den Titel ‚höchstes Gebäude der Welt`. Er ist 138 Meter hoch! Das entspricht der doppelten Höhe des Empire State Buildings in New York und sogar fast der dreifachen Höhe des Eiffelturms in Paris! Grafik16
Der Burj Khalifa ist in der Skyline Dubais unverkennbar. Wie eine einzelne Kerze auf einer Geburtstagstorte ragt er zwischen den anderen Wolkenkratzern empor. Doch nicht nur der Blick VON diesem Gebäude – auch der Blick AUF dieses Gebäude ist atemberaubend. Die Fassade schimmert im Sonnenlicht und bietet zu Silvester ein unglaubliches Feuerwerk. Er befindet sich der Downtown Dubais direkt neben der ‚Dubai Mall‘, dem größten Einkaufszentrum der Welt.
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Der Burj Khalifa hat insgesamt 163 Stockwerke, von denen man das 124, 125 und das 148 Stockwerk besichtigen kann. Hier gibt es Aussichtsplattformen mit 360Grad Panorama Ausblick. Ein Ticket um in das 124 und 125 Stockwerk zu fahren kostet 150 Dirham, was ungefähr 50€ entspricht. Für einen höheren Preis ist es zusätzlich möglich in das 148 Stockwerk zu gelangen, wo sich die ‚At the top sky lounge‘ befindet. Ich habe das Ticket direkt am selben Tag früh morgens gebucht. Da es sich allerdings um eine der beliebtesten Touristenattraktionen handelt, empfiehlt es sich den Kauf wenn möglich schon einige Tage im Voraus abzuschließen.

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Ratet mal wie lange der Lift benötigt um das 124/125 Stockwerk zu erreichen? 50 Sekunden! Wahnsinn, oder? Was wäre denn das höchste Gebäude der Welt ohne den schnellsten Lift der Welt?
Als man mir dies im Erdgeschoss sagte, kurz nachdem ich den Aufzug betrat, machte ich mich auf ein Gefühl á la Achterbahn gefasst. Ich stellte mir diese 50 Sekunden vor, als säße ich in einer Rakete, werde zu Boden gedrückt und mir werde schwindelig. Tatsächlich spürte ich absolut gar nichts!
Im 124 Stockwerk befindet sich eine Panorama Terrasse – auch ‚Observation Deck‘ genannt, welche einen phantastischen Ausblick weit über die Stadt hinaus garantiert.

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Meine Follower empfahlen mir, mir den Sonnenuntergang nicht entgehen zu lassen, also wählte ich beim Ticketkauf 18:00 als Besuchszeit aus.
Anders als hier in Österreich und Deutschland geht in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Sonne bereits kurz vor 19.00 unter. Es dauerte also nicht lange, und die Dächer verwandelten sich in ein glänzendes goldenes Meer. Alles funkelte und es herrschte eine harmonische Stimmung. Ein wunderbarer Ausblick!

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Die Menschenmassen welche sich um diese Uhrzeit auf dem Stockwerk tummelten, hätte ich mir schlimmer vorgestellt. Vereinzelt fand man sogar immer wieder leere Fenster vor, welche noch nicht besetzt waren. Perfekt um ein paar Bilder zu schießen! :)
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Der Burj Khalifa ist umgeben von einem künstlich angelegten Fluss, welcher von oben betrachtet türkis strahlt. Sobald die Sonne untergeht, sammeln sich täglich Menschenmassen (!) vor dem Burj Khalifa um eine ganz bestimmte Attraktion zu bewundern: die Wasserspiele.
Halbstündlich verzaubern die ‚Dubai Fountains‘ die Besuchern und es ertönt harmonischer arabischer Gesagt. Bis zu 30 Meter schießen sie in die Höhe und tanzen zur Musik.
Ich habe ein paar Sekunden für euch mit gefilmt:

Da die Sonne in Dubai äußerst rasch untergeht, war es rasch dunkel und wir konnten die bunten Lichter bewundern!

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Nach dem Besuch des Burj Khalifa ging es direkt in die Dubai Mall, welche 1200 Shops beinhaltet. Stellt euch das mal vor! Ein Paradies für jeden Shopping-Fan! Ein Besuch hat mir (logischerweise :D) nicht gereicht und ich kam noch zwei weitere Male zum shoppen hier hin!

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Doch dieses Einkaufszentrum bietet noch vieles mehr als Shops, ein Kino mit 22 Sälen und Restaurants. Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf als ich entdeckte dass es in dieses Einkaufszentrum sogar einen Eislaufplatz gibt! Außerhalb herrschten nahezu 44 Grad und in der Mall fuhren vor meinen Augen Menschen in Winterjacke vorbei. Super verrückt!
Ein weiteres Highlight vieler Besucher ist ein, sich über drei Stockwerke erstreckendes Aquarium, durch welches ein 2 Meter hoher Gang führt. Haie, Krokodile, Pinguine und unzählige andere Meeresbewohner tummeln sich im Wasser. Da ich die Haltung wilder Tiere in Einkaufszentren richtig absurd finde, lehnte ich einen Besuch ab. Diese Tiere sehen weder natürliches Licht, noch verfügt das Becken über echte Felsen oder Korallenriffe. Diese sind aus Plastik. Definitiv eine Attraktion die ich nicht unterstützen möchte.
Solltet ihr einen Besuch in Dubai planen, nehmt euch viel Zeit für den Burj Khalifa und die Dubai Mall. Die Zeit um auf den Burj Khalifa hinauf zu fahren ist zwar vorgegeben, die Zeit die man oben verbringen möchte jedoch frei bestimmbar. Die Zeit um die Wasserspiele zu genießen, ausgiebig zu shoppen und zu essen vergeht wie im Fluge. :) Und eines ist besonders wichtig: vergesst auf keinen Fall eure Kamera um diese traumhafte Kulisse festzuhalten! :)

Beachte: Ich war im August in Dubai. Solltest du vorhaben, zu einer anderen Jahreszeit hin zu reisen, können die Angaben wetter- und jahreszeitenbedingt abweichen.

 

xx Stephanie