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DIE LOGIK HINTER DEM ZU-UND ABNEHMEN

Hallo ihr Lieben,

Grundsätzlich fällt uns immer wieder auf, wie kompliziert es vielen erscheint, seinen Körper zu verändern.  ‚Wie viel Liter Detox Tee muss ich trinken um 5kg abzunehmen?‘ ‚Ich habe heute einen Teller Spaghetti Carbonara gegessen, nehme ich davon zu?‘ ‚Nehme ich ab, wenn ich abends keine Kohlenhydrate esse? ‘ All das sind Fragen, die uns täglich erreichen und die wir gerne für alle beantworten möchten.

Begriffe wie ‚Kaloriendefizit und -überschuss‘, Gesamtumsatz oder Grundumsatz können anfangs leicht verwirren und die zahlreichen Mythen können einen aus dem Konzept bringen. Theoretisch ist es aber total einfach zu- bzw. abzunehmen – alles worauf es ankommt ist die Kalorienbilanz – und die lässt sich super einfach berechnen! J

Wir wollen euch nun in ein paar Schritten zeigen, wie ihr leicht ausrechnen könnt, wie ihr ab-bzw. zunehmt – denn es steckt ein total logisches System dahinter.
Dann fangen wir auch gleich mal an!


Schritt 1: WAS MÖCHTE ICH?
Zu Beginn sollte eines natürlich feststehen: das Ziel. Was ist deine Idealvorstellung? Was möchtest du erreichen und verändern? Du musst dir über dein Ziel, das du erreichen möchtest, im Klaren sein, denn nur, wenn du weißt was du willst, kannst du es erreichen.
Es gibt es grundsätzlich drei Varianten:

  • Körperfettreduktion
  • Das aktuelle Gewicht halten
  • Masse aufbauen

Egal wie wir unseren Körper verändern möchten, ob wir abnehmen, zunehmen oder unser Gewicht halten möchten: der entscheidende Faktor sind weniger die Lebensmittel die wir essen, sondern die Menge an Kalorien, die wir zu uns nehmen.


Schritt 2: WIE KOMME ICH AN MEIN ZIEL?
Zwei Werte sind von großer Bedeutung: der Grund – und der Gesamtumsatz.

Zu Beginn ist es vorteilhaft zu wissen, wie viele Kalorien unser Körper im Ruhezustand benötigt. Diesen Wert nennt man den GRUNDUMSATZ. Er bezeichnet die Menge an Kalorien, die unser Körper pro Tag bei völliger Ruhe, bei Indifferenztemperatur (28 °C) und nüchtern (d. h. mit leerem Magen) zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen benötigt.

Der zweite Wert, der mindestens genauso wichtig ist, ist der GESAMTUMSATZ. Der Gesamtumsatz gibt an, wie viele Kalorien wir tatsächlich an einem Tag verbrauchen. Bei der Berechnung dieses Wertes spielt nämlich unsere Aktivität eine Rolle. Wir alle bewegen uns täglich: Wir sitzen, sprechen, gehen, essen und verdauen. All das verbraucht Kalorien. Selbst wenn wir den ganzen Tag im Bett liegen und Serien schauen, verbrauchen wir Kalorien.
Stellt also der Grundumsatz den theoretischen Wert dar, den unser Körper braucht bzw. verbraucht, nur um seine Organe  mit Energie zu versorgen, so stellt der Gesamtumsatz den Wert dar, der tatsächlich verbraucht wird. Ganz einfach oder? :)

Je mehr wir uns bewegen, umso mehr Kalorien verbrauchen wir. Deshalb berücksichtigt man beim Berechnen des Gesamtumsatzes auch den ‚Aktivitätsfaktor‘, der umso höher ist, je mehr wir uns bewegen.

Um den Gesamtumsatz zu berechnen müssen wir den Grundumsatz mit dem Aktivitätsfaktor multiplizieren.

Grundumsatz bei Frauen: (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) – 161
Grundumsatz bei Männern: (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) + 5

Nun multiplizieren wir das Ergebnis mit dem Aktivitätsfaktor. Hier eine Tabelle um die passende Zahl zu ermitteln:

  • 1,2: Menschen mit ausschließlich sitzender bzw. liegender Lebensweise
    (z.B. alte, gebrechliche Menschen)
  • 1,3 – 1,5: Menschen mit fast ausschließlich sitzender Arbeitsweise und wenig Freizeitaktivitäten (z.B. Menschen, die viel am Schreibtisch arbeiten)
  • 1,6 – 1,7: Menschen, die überwiegend im sitzen arbeiten, mit zusätzlichen gehenden / stehenden Tätigkeiten (z.B. Schüler, Studenten, Kraftfahrer,  Laboranten)
  • 1,8 – 1,9: Menschen mit überwiegend gehenden / stehenden Tätigkeiten
    (z.B. Hausfrauen, Kellner, Handwerker, Verkäufer/innen)
  • 2,0 – 2,4: Menschen mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten
    (z.B. Landwirte, Bergleute, Leistungssportler)

Der Gesamtumsatz dient nun als Richtwert für die Kalorienmenge die man täglich zu sich nehmen kann ohne dabei zu- oder abzunehmen. Diejenigen die ihr Gewicht halten möchten, sollten sich an diesem Wert orientieren.


Schritt 3: WIE NEHME ICH AB?
Grundsätzlich lässt es sich ganz einfach sagen, dass man für die Körperfettreduktion, also den Vorgang damit der Körper Fett abbaut, ein KALORIENDEFIZIT benötigt. Ein Kaloriendefizit bedeutet, dass man seinem Körper weniger Kalorien zuführt, als er verbraucht.

Grundsätzlich bezieht unser Körper seine Energie aus der Nahrung, die wir ihm zuführen. Wenn man nun dem Körper weniger Energie zuführt, muss unser Körper die Energie von einer anderen Quelle beziehen – er verbrennt Fett.
Man zieht also vom Gesamtumsatz Kalorien ab um ein Kaloriendefizit zu berechnen.

Wie hoch dieses Kaloriendefizit ausfällt, ist individuell festlegbar und hat Vor- und Nachteile. Manchen fällt es schon schwer auf die tägliche Schokolade vor dem Fernseher zu verzichten, während andere beinahe mühelos monatelang lediglich 1000 Kalorien essen. Durchhaltevermögen, Willensstärke und Disziplin spielen eine große Rolle.
Entscheidet man sich für ein hohes Defizit liegt der Vorteil selbstverständlich darin, schneller an seinem Ziel anzukommen. Der Nachteil ist die große Einschränkung, der Verzicht und die eventuell verloren gehende Lebensqualität. Hohe Kaloriendefizite werden meist dann gewählt, wenn sie lediglich über einen kurzen Zeitraum eingehalten werden.
Wählt man ein kleineres Defizit, so wird man logischerweise mehr Zeit einplanen müssen, um sein Ziel zu erreichen. Der positive Aspekt davon ist die geringere Einschränkung, die Möglichkeit, ab und zu zu sündigen und der geringere Druck den wir uns auflasten.

Der Mittelwert liegt bei etwa 20% von unserem Gesamtumsatz. Man multipliziert also den Gesamtumsatz mit 20 und teilt diesen Wert durch 100. Das Ergebnis stellt die Kalorien dar, welche eingespart werden sollten.

Beachtet ihr diesen Wert, werdet ihr mit Sicherheit abnehmen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele der Ansicht sind, es gäbe Lebensmittel, durch die man automatisch zu- bzw. abnimmt und  man könne Lebensmittel in ‚gut‘ und ‚schlecht‘ einteilen. Dies ist schlichtweg falsch. Entscheidend ist nicht das Vermeiden aller ‚schlechten Lebensmittel‘ sondern die Menge.
Es ist demnach auch nicht verboten, ab und zu zuckerhaltige oder fettige Speisen zu essen. Ob ihr abends Kohlenhydrate esst, euch einen Teller Spaghetti Carbonara oder mal eine Pizza gönnt – all dies spielt keine Rolle solange ihr in einem Kaloriendefizit bleibt. Natürlich sollte sich dies in Grenzen halten und der Großteil der Ernährung gesund und ausgewogen sein. Verbieten muss man sich jedoch auch nichts solange die Balance stimmt.

Oft werden wir auch gefragt, wie man denn beispielsweise am Bauch abnehmen kann, seinen Oberschenkelumfang verringern kann oder abnehmen kann, ohne seine Oberweite zu verlieren. So schade es auch ist – wir können uns leider nicht aussuchen an welchen Körperstellen wir Fett abbauen. Dies ist genetisch festgesetzt und wir können dies nicht beeinflussen.


Schritt 4: WIE NEHME ICH ZU?
Nun zu denjenigen, die Masse aufbauen möchten: Hier dreht sich das Spiel einfach um und man versucht mehr Nahrung zu sich zu nehmen, als man verbrennt – logisch! :)
Wichtig ist es natürlich auch, sein Training anzupassen – Muskeln wachsen (leider) nicht nur durch einen Kalorienüberschuss sondern benötigen dafür einen Reiz, den man bestenfalls durch gezieltes Krafttraining erzeugt.
Wir sollten jedoch immer versuchen mit dem Kalorienüberschuss nicht zu übertreiben, da der Körper die überschüssigen Kalorien sonst als Fettpölsterchen einlagert.

Wir hoffen, wir konnten eure Fragen zum Thema Ab-bzw. Zunehmen beantworten!

Wenn ihr noch weitere Fragen habt, könnt ihr sie gerne als Kommentar hinterlassen :)

xx Julia & Stephanie

Fitness Tips Travel

FIT IM URLAUB – Workout im Hotelzimmer

Wer unsere Instagram Accounts verfolgt weiß, dass wir die letzten zwei Monate nahezu immer unterwegs waren. Es ist uns schwer gefallen unsere Trainingsroutine wie gewohnt aufrecht zu erhalten und wir haben es ein wenig vernachlässigt ins Fitnessstudio zu gehen.
Wie wir uns ohne Gym fit halten und ein wenig Bewegung in unseren Tagesablauf integriert haben, zeigen wir euch in diesem Blogpost. Wir stellen euch Übungen vor, die ihr prima ohne Zubehör in Hotelzimmer oder einfach zu Hause nachmachen könnt.
Unsere Workout Klamotten haben wir von der Marke ‚ESN‘: Workout Bra & Workout Leggins :)

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Trizeps-Dips an der Tischkante

  1. Deine Hände stützen sich an der Tischkante ab, dein Handrücken zeigt nach oben
  2. Strecke deine Arme nicht durch und platziere die Beine ausgestreckt vor dich
  3. Beuge deine Arme, bis dein Po fast den Boden berührt
  4. Ober- und Unterarm bilden einen rechten Winkel
  5. Halte den Rücken gerade und richte deinen Blick nach vorne
  6. Anschließend drücke dich vom Boden ab und kehre in die Ausgangslage zurück
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Ausfallschritte an der Bettkante

  1. Lege einen Fuß auf dem Bett ab und stellen das andere Bein fest auf den Boden. Das Gewicht liegt auf der Ferse.
  2. Beuge nun das vordere Bein
  3. Der Rücken bleibt gerade, der Blick nach vorne gerichtet
  4. Anschließend streckst du das Bein wieder und wiederholst die Übung mehrmals
  5. Dann das Bein wechseln
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Beckenheben an der Bettkante

  1. Leg dich im rechten Winkel zum Bett auf den Boden
  2. Lege die Füße auf dem Bett ab sodass sich deine Unterschenkel parallel zum Boden befinden
  3. Die Arme liegen ausgestreckt neben deinem Körper, der Blick ist nach oben gerichtet
  4. Hebe nun dein Becken an und spanne deinen Po fest an
  5. Verweile in dieser Position ein paar Sekunden und kehre in die Ausgangsposition zurück
  6. Wiederhole diese Übung mehrmals

Tipp: Um den Reiz zu verstärken kannst du dir Bücher als Gewichte auf dein Becken legen
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Crunches

  1. Leg dich gerade auf den Boden und winkel deine Beine so an, dass die Fußsohlen flach auf dem Boden liegen
  2. Fasse dir mit den Fingerspitzen an deinen Hinterkopf
  3. Bewege deinen rechten Ellenbogen in Richtung des linkes Knies
  4. Dabei den Bauch fest anspannen und ausatmen
  5. Senke deinen Oberkörper und atme dabei ein
  6. Um die Spannung zu bewahren, berühre mit den Schultern nicht den Boden
  7. Wiederhole die Übung abwechselnd mit dem linken und rechten Ellenbogen
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Liegestütz auf der Bettkante

  1. Lege deine Füße am Bett ab und platziere deine Hände am Boden
  2. Halte den Rücken gerade und vermeide ein Hohlkreuz
  3. Beuge nun deine Arme bis deine Nase nahezu den Boden berührt
  4. Anschließend strecke sie wieder
  5. Wiederhole diese Übung mehrmals
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Sit ups

  1. Flach auf den Boden legen
  2. Knie abwinkeln und Füße aufstellen
  3. Hände an Hinterkopf positionieren
  4. Ausatmen, langsam den Oberkörper aufrichten und den Bauch fest anspannen
  5. In dieser Position kurz verweilen
  6. Einatmen und kontrolliert wieder in Ausgangsposition zurückkehren
  7. Körper nicht ablegen und die Übung mehrmals wiederholen
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Keine Ausreden mehr – ab jetzt geben wir auch im Urlaub Gas! :)
Wie haltet ihr euch fit? Habt ihr weitere Übungen? :)

xx Julia & Stephanie

Lifestyle Tips Travel

Hier muss man in Las Vegas unbedingt essen!

Hallo ihr Lieben,
Nachdem ich immer wieder gefragt werde, wie ich mich im Urlaub ernähre und wohin ich gerne essen gehe, habe ich diesmal meine Kamera in die Restaurants mitgenommen und werde euch in diesem Blogpost erzählen welche Lokale und Restaurants ich in Las Vegas besucht habe, was es dort für Vegetarier zu essen gab und wie mit dies geschmeckt hat.
Viel Spaß beim Lesen!

Mon Ami Gabi
Wo sonst sollte man dieses französische Restaurant finden, wenn nicht im Hotel ‚Paris‘ mitten am Strip. Obwohl die Karte nicht viel Vegetarisches zu bieten hat, gehört dieses Restaurant aufgrund des tollen Flairs zu einem Las Vegas Besuch auf jeden Fall dazu. Ich habe mich bei jedem Besuch für einen Ceasar Salad und eine Portion Pommes entschieden. Als Vorspeise kann ich euch den Ziegenkäse in Tomatensoße empfehlen. Was ich an diesem Restaurant ganz besonders liebe, sind die knusprigen French Fries! Wie in vielen anderen Restaurants bekommt man auch hier zu Beginn frisches Brot, in diesem Fall französisches Baguette, mit Butter und geriebenen Karotten serviert.
Mein Tipp: Fragt am Eingang ob ihr einen Tisch ganz außen am Gelände bekommen könnt. Das ‚Paris‘ befindet sich direkt gegenüber vom ‚Bellagio‘ und man kann die gigantischen Wasserfontänen des Springbrunnens so direkt beim Essen bewundern. Auch wenn man für einen Tisch dieser Art ein wenig warten muss, es lohnt sich!

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Gilley’s
Das Gilleys befindet sich im Treasure Island Hotel und ist ein Western Saloon mitten am Strip, wo man sich die Wartezeit auf einen Tisch beim Line Dance und Bull Riding vertreiben kann.
Die Speisekarte ist typisch amerikanisch und als Vegeatrier habe ich zwischen vegetarischem Chili und einer Speise namens ‚The Vegan‘ geschwankt, für die ich mich letztendlich auch entschieden haben. ‚The Vegan‘ bestand aus zwei veganen Steaks auf einem Bett aus Broccoli, Tomaten, Zwiebeln, Karotten und Paprika. Dazu konnte ich noch zwei Beilagen wählen und entschied mich für eine Portion Süßkartoffelpommes und eine Portion gedünsteten Broccoli. Zu meiner Überraschung war die Portion einfach riiiesig! Die Süßkartoffelpommes kamen mit Barbecue Ketchup und einer süßen Marshmallowsoße. Ich bin weder ein Fan von süßem Popcorn, noch von süßen Süßkartoffeln, daher muss ich gestehen, dass diese Soße rein gar nichts für mich war.

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HEXX
Vor ungefähr zwei Jahren wurde die Sugar Factory am Las Vegas Strip durch das Restaurant HEXX ersetzt, welches ich eigentlich als ‚Kopie‘ betrachte. Wie auch in der Sugar Factory bietet das HEXX einen eigenen Süßigkeitsladen und Riesencocktails an, wie ich sie aus der Sugar Factory kenne. Jedoch muss ich gestehen, dass ich die ‚Goblets‘, wie die Cocktails in der Sugar Factory genannt werden, um einiges besser und origineller finde, als die im HEXX. Den einzigen Pluspunkt bekommt das HEXX wegen seiner Lage. Obwohl die Sugar Factory am Strip wiedereröffnet hat, liegt sie nicht direkt an der Straße. Ob einem das aber wichtig ist, ist eine andere Frage.

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Sugar Factory
Auch in der Sugar Factory hab ich mich für einen Ceasar Salad und French Fries entschieden – diese Kombi geht bei mir einfach immer wenn es wenig Vegetarisches auf der Karte gibt. Ein besonderes Highlight sind die Regenbogenburger und die Riesencocktails und außergewöhnlich dekorierten Milkshakes, die dieses Restaurant zu bieten hat. Unglaublich wie originell diese aussehen! Die Goblets, wie die Cocktails bezeichnet werden, gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Sie sind je nach Art mit Zuckerstangen, Gummidelfinen oder anderen Süßigkeiten verziert und rauchen dank dem Einsatz von Trockeneis. Meine Favoriten sind der ‚Lollipop Passion‘ und der ‚Ocean Blue‘ Cocktail. Nicht zu empfehlen ist der ‚Coconuts gone Bananas‘ Goblet. Dieser schmeckt meines Erachtens einfach viel zu intensiv nach Whiskey, sodass der fruchtige Geschmack der Kokosnüsse und Bananen gar nicht zum Vorschein kommt.
Da es sich dabei um einen Liter alkoholisches Getränk handelt, empfiehlt es sich (zumindest für Leute wie mich, die nicht allzu viel vertragen), den Goblet zu teilen um nicht betrunken am Strip herumzustolpern 😃
Außerdem sind die Cocktails mit einem Preis von 40$ pro Gas nicht gerade ein Schnäppchen, da wäre es schade, ihn nicht ganz auszutrinken 😊
Mein Tipp: Obwohl es draußen sehr angenehm zu sitzen ist, muss man bedenken, dass es nach US amerikanischem Recht verboten ist, Trockeneis auf offener Straße zu benutzen. Daher rauchen und sprudeln die Cocktails nur im Inneren des Restaurants.

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F. Chang
Das chinesische Restaurant P.F. Chang findet man sowohl direkt am Strip, im ‚Planet Hollywood‘ als auch ein wenig abseits.
Ich LIEBE die ‚Vegetarian Lettuce Wraps‘ dort! Früher habe ich die Wraps immer mit Hühnchenfleisch gegessen, aber dieses Jahr gab es die vegetarische Variante – soo lecker! Die Salatblätter dienen als ‚Tortilla` und werden gefüllt. Außerdem kann ich den ‚Tropical  Green Tea‘ empfehlen, der leicht süßlich schmeckt und in einer chinesischen Kanne serviert wird.

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Buffets:
Sowohl das Buffet im ‚Bellagio‘ als auch das im ‚Rio‘ kann ich euch ans Herz legen, wenn ihr euch den Bauch so richtig vollschlagen wollt. Beide Buffets bieten eine große Bandbreite an Gerichten aus aller Welt und wer beim Hauptgang etwas über die Stränge geschlagen hat, kann bei den Süßspeisen auf zuckerfreie Varianten zurückgreifen, die es in großer Auswahl gibt. Vom zuckerfreien Cheesecake bis hin zum zuckerfreien Schokoeis ist alles dabei!

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Bahama Breeze
Das Bahama Breeze, welches etwas abseits des Strips liegt, war bislang immer mein All-time-Favorite Restaurant wenn ich in Las Vegas war.  Die karibische Küche, super leckere Cocktails und das ‚Island Flair‘ haben dieses Restaurant immer zu meinem Liebling gemacht und auch heuer haben wir zwei Mal in diesem lieblich gestalteten Restaurant unser Dinner genossen. Ich habe mich beide Male für Quesadillas entschieden, die auf der Karte zwar nur mit Chicken oder Shrimps angeboten werden, aber ohne Probleme auch vegetarisch zubereitet werden.
Die Quesadillas kommen mit Sour Creme Soße und Salsa Dip. Als Nachtisch gab es Bananenbrot mit Vanilleeis, warmer Butterscotch Brandy Soße, geschnittenen Bananen und Mandelsplittern – unbeschreiblich gut!
Mein Tipp: Besucht das Restaurant in der Happy Hour ab 9pm um alle Appetizers und ausgewählte Cocktails um den halben Preis zu bekommen! 😊

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Olive Garden
Das Olive Garden macht dem Bahama Breeze als mein Lieblingsrestaurant auf jeden Fall starke Konkurrenz, wenn es es nicht sogar ablöst. Dieses italienische Restaurant befindet sich etwas abseits des Trubels auf der Flamingo Road.

Das tolle an diesem Restaurant ist, dass man zu Beginn die Wahl zwischen Salat oder Suppe mit frischen Brötchen für den ganzen Tisch hat. Sowohl Suppe als auch Salat werden immer wieder nachgefüllt und das völlig kostenlos! Wir haben uns für den Salat entschieden und wer jetzt denkt, dass es sich dabei nur um langweiliges Grünzeug handelt, der irrt sich. Der Salat war super lecker mit Ceasar Dressing und knusprigen Croutons garniert. Als Hauptgang habe ich Vollkornspaghetti mit Knoblauchsoße, Tomaten und grünen Spargelspitzen gewählt.
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Trevi
Ein italienisches Restaurant direkt neben der Nachbaut des Trevi Brunnens in Rom. Selbstverständlich befindet sich dieses Restaurant im Hotel ‚Ceasars Palace‘ das man aus dem Film ‚Hangover‘ kennt. Pizza war hier ein Muss für mich und deshalb hab ich mich für eine Pizza Margarita entschieden. Auch hier bekommt man zu Beginn frisches Ciabatta mit Öl zum Tunken serviert.
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Spago
Dieses amerikanische Restaurant befindet sich gleich um die Ecke des Trevi Restaurants und auch hier habe ich mich für eine Pizza Margarita entschieden.
Da die Kellnerin sich hier aber zwei Mal (!) bei unserer Rechnung verrechnet hat und uns dadurch fast 30$ mehr verrechnen wollte, würde ich euch empfehlen hier alles genau nachzurechnen!

 

Canaletto
Direkt am ‚Markusplatz‘ im ‚Venetian‘ Hotel befindet sich dieses – wie könnte es anders sein – italienische Restaurant. Auch hier gibt es Antipasti, Pizza, und Gnocci in allen möglichen Variationen. Für mich sollten es die ‚Gnocci Pomodoro‘ mit klassischer Tomatensoße und Basilikum sein. Obwohl ich sonst kein großer Gnocci Fan bin, fand ich diese wirklich gut gelungen!

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Gonzales y Gonzales
Nach einer Achterbahnfahrt im ‚New York New York‘ darf der Besuch im mexiakansichen Restaurant nicht fehlen. Die Speisekarte bietet hier von Nachos über Tacos bis hin zu verschiedenen Chilis alles was das Herz begehrt. Ich habe mich für vegetarische Quesadillas entschieden.

 

Outback Steakhouse
Der Klassiker schlechthin in diesem australischen Steakhouse ist ganz klar die ‚Blooming Onion‘. Eine Riesenzwiebel in würzig –scharfer Panade serviert mit australischer signature Sauce. Obwohl diese Zwiebel mit über 1000 Kalorien eine wahre Bombe ist, darf sie einfach nie fehlen. Was ich an diesem Restaurant auch immer liebe ist das dunkle Brot, welches man mit Butter serviert bekommt.
Lediglich die Auswahl an vegetarischen Gerichten ist hier leider recht begrenzt und ich griff auf meine Ceasar Salad – French Fries Kombi zurück, welche auch in diesem Restraurant meine Geschmacksnerven zufrieden stimmte.
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Ich hoffe, ich konnte euch das ein oder andere Restaurant für euren Vegas Besuch empfehlen und wenn ihr noch tolle Restaurants kennt oder ähnliche Erfahrungen gemacht habt, lasst es mir gern in einem Kommentar unter diesem Blogpost wissen! :)

 

xx Julia

 

Allgemein Kitchen Lifestyle Tips

KOKOSÖL – DER ALLROUNDER FÜR DEN ALLTAG

DIE POSITIVE WIRKUNG VON KOKOSÖL

Kokosöl wird, wie der Name vermuten lässt, aus der Kokosnuss gewonnen und besteht zu 99% aus gesättigten Fettsäuren. Dieses Öl liegt momentan voll im Trend – es wird sogar manchmal als ‚Allheilmittel‘ bezeichnet. Der Hype um dieses Produkt ist für uns absolut verständlich, denn auch in unserem Alltag ist dieses Öl nicht mehr wegzudenken. Es ist so vielfältig einsetzbar, ersetzt Unmengen an Produkten und bringt jede Menge Vorteile.
Wir benutzen es vor allem für folgende Bereiche:

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KOCHEN: Kokosöl beinhaltet reichlich Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren. Im Normalzustand ist es fest – ähnlich einem Stück Butter. Erhitzt man es auf über 20Grad wird es flüssig. Wir benutzen Kokosöl zum Anbraten von Gemüse oder zum Ausfetten von Backformen. Vor allem auch der leichte, exotische Geschmack überzeugt uns und verleiht den Speisen das gewisse Etwas.

HAARPFLEGE: Gesundes, strahlendes Haar ist uns sehr wichtig, denn wir tragen unser Haar am liebsten lang und kräftig. Um unserem Haar die nötige Pflege zu kommen zu lassen, die es benötigt, verwenden wir Kokosöl als Pflegeprodukt. Das Öl bei Bedarf kurz erwärmen (Achtung nicht zu heiß!) und ins (handtuch-)trockene Haar einmassieren. Wir lassen das Öl meist über Nacht einwirken (Handtuch auf das Kopfkissen legen!) und spülen es morgens aus. Diese Anwendung wiederholen wir zwei-drei Mal im Monat. J
Das Kokosöl spendet unserem Haar Feuchtigkeit und macht es sanft und weich. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Haarwurzel aus und fördert das Haarwachstum.

HAUTPFLEGE: Wir sind generell kein großer Fan von Bodylotions und benutzen diese auch selten. Vor allem im Sommer trocknet unsere Haut jedoch durch Meerwasser, Sand und intensive Sonnenbestrahlung leicht aus. Nach dem Duschen cremen wir uns deswegen häufig mit Kokosöl ein. Es zieht schnell ein und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl. Vor allem trockene Stellen, wie die Schienbeine oder Ellenbogen, pflegen wir regelmäßig. Ein toller Pluspunkt ist der angenehme, nicht zu intensive Geruch des Öls.

Kokosöl eignet sich nicht nur als Körperpflegeprodukt, sondern auch zur Pflege des Gesichts. Es spendet Feuchtigkeit und sorgt für eine weiche Hautoberfläche. Selbst Falten können damit gelindert werden. Es hilft gegen Mundecken, trockene Lippen und andere Hautveränderungen. Pickel oder Mitessern kann damit ebenso der Kampf angesagt werden. Kokosöl wirkt entzündungshemmend und ist antibakteriell. Durch regelmäßiges Auftragen von Kokosöl können entzündete Hautpartien geheilt werden und Hautunreinheiten klingen besser ab.

Auch Neurodermitis und Schuppenflechte können damit gelindert werden.

ABSCHMINKEN: Viele Abschminklotions trocknen die Haut aus, reizen sie und das Hautbild verschlechtert sich. Vor allem die Augenpartie ist sehr empfindlich und sollte mit schonenden Produkten behandelt werden. Auch hier eignet sich Kokosöl. Die enthaltenen Fettsäuren entfernen selbst wasserfestes Make-up mühelos.

Beim Kauf von Kokosöl sollte immer darauf geachtet werden, dass das Öl nativ und kaltgepresst ist. Wir bestellen unser Kokosöl hier.

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xx Julia und Stephanie

Allgemein Lifestyle Tips Travel

DUBAI: Kleiderordnung – Was ziehe ich an?!

Bezüglich der Kleiderordnung habe ich mir, bevor ich in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen bin, ein paar Gedanken gemacht und über Social Media um Erfahrungsberichte gebeten. Muss man sich als Frau komplett verhüllen? Schultern und Knie bedecken? Darf man kurze Hosen tragen? Bauchfrei? Bikini?

Viele vertreten die Ansicht, vor allem Dubai sei bereits derart westlich eingestellt, dass ich tragen könne was ich wolle: Hotpants, trägerlose Tshirts, kurze Sommerkleider oder bauchfreie Tops – hier sei man von den Touristen einiges gewohnt. Selbst der Taxifahrer, der uns am Flughafen abgeholt hatte, meinte, ich könne mich anziehen wie ich es von Österreich gewohnt bin.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten leben nur ungefähr 20% Einheimische, der Rest ist kulturell bunt gemischt. Die Vereinigten Emirate darf man keineswegs mit Saudi Arabien vergleichen, wo Frauen nichts zu melden haben, nicht mal Auto fahren dürfen und sich vollkommen verhüllen müssen. Auf uns haben die dort lebenden Menschen jedenfalls wirklich nahezu so gewirkt wie bei uns in Europa.

Die Mehrzahl meiner Follower riet mir meine Schultern und Knie bedeckt zu halten. Ich finde es wichtig, respektvoll mit anderen Kulturen umzugehen, vor allem wenn es um banale Dinge wie die Kleidung geht.

Am Strand sind ein Bikini und kurze Klamotten absolut kein Thema. Auf den Straßen trug ich jedoch immer einen längeren lockeren, langärmligen Strandponcho, den ich rasch über ziehen konnte. Mit negativen Reaktionen oder Blicken wurde ich nie konfrontiert. Die Einkaufszentren sind außerdem meist derart runter gekühlt, dass es sowieso viel angenehmer ist wenn man ein bisschen mehr Kleidung trägt.

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Gesehen habe ich alles: Verschleierte Frauen, bei denen nur die Augen zu sehen waren, Frauen in traditionellen, langen Kleidern und Kopftuch, Frauen in Jeans und Tshirt aber auch Frauen in kurzen Hotpants und bauch-und schulterfreiem Top.

Wir haben uns oft mit Einheimischen unterhalten und einen Großteil unseres Urlaubs mit einem dort ansässigen Freund verbracht. Um zu verstehen, warum sich viele Frauen verhüllen, sagte man uns „ ..von vielen wird dies missverstanden, es ist ganz allein die Entscheidung meiner Frau. Meine Frau verhüllt sich nicht weil ich es ihr befehle, sie nicht wertschätze oder unterdrücke. Ganz im Gegenteil! Stell dir vor du hast einen Stein und einen Diamanten und gehst damit auf einer Straße spazieren. Wie würdest du sie behandeln? Den Stein kannst du auf deiner offenen Hand herumtragen- niemand wird ihn dir wegnehmen, er hat keinen besonders hohen Wert für dich und ist leicht ersetzbar. Aber würdest du das bei einem Diamanten genauso machen..?‘

Natürlich möchte ich dies keinesfalls verallgemeinern. Ich kann die Gründe nicht beurteilen, sondern kann hier lediglich unsere Erfahrungen  wiedergeben.

Generell war der Anteil an Menschen in traditionellen Kleidern und Menschen, welche sich kleideten wie es in Europa üblich ist, ungefähr 30% zu 70%. Dubai ist eine buntgemischte Stadt und  es ist absolut kein Problem sich bei der großen Hitze sommerlich und luftig zu kleiden. :)

Welche Ansicht vertretet ihr?

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Lifestyle Tips Travel

Oatman – Die Eselstadt in Arizona

Direkt an der ehemaligen Route 66 liegt das kleine Städtchen Oatman in den Bergen Arizonas. Ungefähr zwei Stunden Autofahrt von Las Vegas muss man dafür auf sich nehmen, aber der Weg ist hier definitiv auch das Ziel. Auf der Fahrt in das kleine Westernstädtchen durchquert man die Black Mountains Arizonas und es bietet sich einem außergewöhnliche Landschaft.
Auf der ehemaligen Route 66 durch die Felswüste zu brettern ist nicht nur für Biker ein unvergessliches Erlebnis.

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Oatman war früher eine kleine Goldgräberstadt und die Minenarbeiter bedienten sich der Hilfe von Eseln um Steine und Metall zu transportieren. Im späten 19 Jahrhundert, als die Bergarbeiten eingestellt wurden, kamen die Esel in den Genuss der Freiheit. Sie wurden in den Bergen rund um Oatman ausgewildert und leben bis heute dort. Mittlerweile umfasst die Eselpopulation rund 2000 Stück und es werden jährlich etliche Jungtiere geboren. Die meisten der ‚Burros‘, wie sie von den Einheimischen genannt werden, bekommt man aber nicht zu Gesicht. Während ungefähr 20 Esel in unmittelbarer Umgebung der Stadt leben, hausen die anderen weit verbreitet in den Black Mountains.

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Kaum betritt man die Straßen von Oatman, wird man schon freundlich von den Eseln begrüßt. Scheu sind die grauen Tierchen ganz und gar nicht. Sobald sie sehen, dass man an sie gedacht und ihnen etwas Essbares mitgebracht hat, wird man sie nur schwer wieder los.

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An der Hauptstraße des Städtchens finden sich kleine Souvenirläden und man kann Futter für die ‚Burros‘ erwerben. Heruntergekommene Häuschen, alte Bars und Saloons und sogar ein kleines Minenmuseum kann man besichtigen. Ein kleines Westernstädtchen wie man es aus amerikanischen Filmen kennt – definitiv einen Besuch wert!

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xx Julia

Allgemein Kitchen Tips

Schwarzwälder-Kirsch Brownies – gesund und lecker!

Seid ihr auch Fans von außergewöhnlichen Rezepten? Dann ist das hier bestimmt das richtige für euch! :)
Auch wenn man es sich zu Beginn womöglich nicht vorstellen kann, dass ein Kuchen aus Bohnen gemischt mit Schokolade gut schmecken soll – wir waren nach dem ersten Biss überzeugt 😀 Dieses Gericht wird in Zukunft öfters gezaubert!
Ohne Mehl, ohne Zucker und mit viel Geschmack – dann lasst uns mal beginnen!

Zutaten:

255g Kidneybohnen (Abtropfgewicht)
3 Eier
eingelegte Sauerkirschen
60g Proteinpulver (Geschmacksrichtung: Schokolade)
50g geriebene Mandeln
1EL Mandelsplitter
3 EL Kakao
2 TL Backpulver
2 EL Mandelmuß
50g Joghurt
1TL Stevia

Zubereitung:

Stell dir zu Beginn ein Backblech bereit, belege es mit Backpapier und heize das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Befreie die Kidneybohnen aus der Verpackung und spüle sie in einem Seiher, unter fließendem Wasser, ab. Dreh das Wasser erst ab, wenn es nicht mehr schäumt und lass die Bohnen anschließend abtropfen.

Für unser Rezept benötigst du nur einen Eidotter. Trenne also bei zwei Eiern das Eigelb vom Eiklar und mische sie zu den Bohnen in die Rührschüssel.
Tipp: Den übrig gebliebenen Eidotter musst du nicht entsorgen. Klingt seltsam, aber den Eidotter kann man prima als Haarkur verwenden. Gib am Ende deiner Haarwäsche den Dotter in dein handtuchtrockenes Haar und lass ihn ein paar Minuten einwirken. Dann wäschst du ihn wie normale Spülung wieder aus dem Haar. Eidotter verleiht deinem Haar besonders viel Glanz.

Wiege das Proteinpulver, den Kakao und die geriebenen Mandeln ab, vermische es mit dem Backpulver und gib die Masse ebenfalls die Schüssel. Um den Teig geschmeidiger zu machen, mische das Mandelmus zu den anderen Zutaten und süße ihn mit etwas Stevia, wenn du magst. Anschließend purierst du die Masse mit einem Pürierstab.

Fülle den Teig gleichmäßig auf das Backblech. Die angegebene Masse hat bei uns für ca. 1/3 des Backblechs gereicht. Du kannst noch etwas Saft von den Sauerkirschen über den Teig tröpfeln, wenn du magst. :)

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Schiebe das Backblech für ungefähr 35 Minuten in den Ofen. Wenn der Teig aufgegangen ist und eine dunklere Farbe bekommen hat, nimm das Blech heraus und lass den Teig auskühlen.
Tipp: Wenn wir uns nicht sicher sind, ob der Teig schon durchgebacken ist, führen wir die Stäbchenprobe durch: Stich mit einem Zahnstocher senkrecht in die Masse und zieh ihn dann wieder heraus. Wenn keine Masse am Zahnstocher kleben geblieben ist, sind deine Brownies fertig.

Schneide die Masse in gleichgroße Rechtecke und gib auf jeden Brownie einen Löffel Joghurt. Wir haben sie anschließend noch mit einer Sauerkirsche und Mandelsplitter garniert.

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Viel Spaß beim Nachmachen, lass dir die Brownies schmecken!

xx Julia & Stephanie

Allgemein Lifestyle Tips

LOVE IS IN THE H(AIR) – Haarstyling und frische Farbe zu Sommerbeginn

Wir müssen ehrlich zugeben  – wir zählen nicht zu den Menschen, die besonders häufig zum Frisör gehen. Bestimmt hat schon jeder von euch die Erfahrung gemacht, dass das Ergebnis oft einfach nicht so wird, wie man es sich vorgestellt hatte und deswegen vertrauen wir unser Haar ungern fremden Menschen an.  Drei Mal im Jahr Spitzen schneiden – das reicht uns, da wir sowieso eine Vorliebe für langes Haar haben. :)

Jetzt, kurz vor Sommerbeginn, schrie unser Haar jedoch nach einem professionellen Haarstyling. Stephanies dunkle Haare bleichen durch Sonne, Salz- und Chlorwasser aus und werden ungleichmäßig braun und Julia wollte ein paar Highlights und den Gelbstich ihrer Haarfarbe reduzieren.f2 f1Da kam uns die Einladung in den Haarsalon Karisma gerade recht. :)

Der Salon befindet sich im Herzen Wiens und ist nur ein paar Gehminuten vom Schwedenplatz und Stephansdom entfernt.

Adresse: Rabensteig 2, 1010 Wien
Telefonnummer: +43 1 9462263

Wir wurden herzlich willkommen geheißen und mit einer Tasse Tee empfangen. Der Salon versprüht ein angenehmes Ambiente und wir haben uns auf Anhieb gut aufgehoben gefühlt. Auf zwei Etagen leisten die Mitarbeiter großartige Arbeit.
Grafik4 f3Stephanies Haare wurden zu Beginn gewaschen, bevor sie mit einer dunkelbraunen Intensivtönung  (Farbstufe 3) behandelt wurden.
f10 f9 f5Julia wurden über den ganzen Kopf dunkelblonde und hellblonde Strähnchen verteilt und der Geldbstich wurde mit Hilfe einer Tönung beseitigt.
f12 f11 f7Gefärbt wurde mit Olaplex, um die Haare vor Schäden durch das Färben zu bewahren.
f4Die Einwirkzeit wurde bei uns beiden dank Infrarot Bestrahlung verkürzt und betrug ungefähr 20 Minuten.
Nachdem unsere Haare mit einer Haarkur gepflegt und trocken geföhnt wurden, kam der Lockenstab zum Einsatz. Wir haben uns für große ‚Hollywoodlocken‘ entschieden und das Ergebnis hat uns umgehauen 😀
f8 Grafik1 Grafik2Grafik6Weitere Highlights unseres Besuchs war der Massagestuhl, der während des Haarewaschens unsere Rücken massierte und die nette Verpflegung. Um uns die Einwirkzeit so angenehm wie möglich zu gestalten, durften wir aus einer Getränkekarte zwei Smoothies unserer Wahl auswählen, die in einem Saftladen um die Ecke frisch gepresst und zubereitet werden. Soo lecker!
Grafik7Alles in allem sind wir mit dem Ergebnis und dem Service super zufrieden und können den Salon mit gutem Gewissen jedem empfehlen, der Wert auf Professionalität und ein tolles Endergebnis legt.
f6xx Julia & Stephanie

Allgemein Fitness Kitchen Lifestyle Tips

Pflanzliche Proteine? Her damit!

Eventuell ist es euch durch Foodiarys auf unserem YouTube Channel oder Postings von unserem Essen auf Snapchat schon aufgefallen – in den letzten Monaten hat sich unsere Ernährung verändert, speziell was den Proteinkonsum betrifft. Waren wir früher ein großer Fan von Huhn, Pute, Eier und jeder Menge Magerquark, so konzentrieren wir uns nun darauf, unseren Eiweißbedarf durch pflanzliche Quellen zu decken. Wie wir das machen und wie es uns damit geht erklären wir euch hier.tumblr_o4vhlrWkNS1sedu7ro1_400Besonders für Bodybuilder, Hobbysportler oder Menschen, die Wert auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung legen, spielen Proteine eine große Rolle. Proteine sind ein Makronähstoff, der sich in nahezu jedem Lebensmittel findet. Man unterteilt grob gesprochen tierische und pflanzliche Eiweißquellen.

Zu den tierischen Quellen zählen Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Eier aber auch Supplemente wie Whey und Casein Protein.
Doch auch wenn man sich vegetarisch oder vegan ernährt steht man diesen Quellen in nichts hinten nach. Es gibt jede Menge pflanzliche Alternativen, aus denen der tägliche Eiweißbedarf bezogen werden kann.

Wir sind ein großer Fan von jeder Art der Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen, Linsen und Kichererbsen und Nüsse. Wir lieben Chili sin Carne und ersetzen hier oftmals das Hackfleich durch Sojagranulat  – soooo lecker, müsst ihr unbedingt testen!!!
Auch wenn man sich dies als ‚eingefleischter Fleischesser‘ (:D) vielleicht nicht vorstellen kann: pflanzlicher Fleischersatz schmeckt einfach göttlich und steht wahnsinnig oft auf unserem Speiseplan! 😀world-vegan-dayKuhmilch trinken wir schon jahrelang keine mehr und auch hier sind wir vom  Angebot pflanzlicher Alternativen begeistert: Cashew-, Mandel-, Haselnuss-, Kokos-Schokoladen-, Reis-, Hafer- oder Soja-Vanille Milch – ein Traum!
Mit einer Sache konnten wir uns bislang allerdings noch nicht anfreunden – Sojajoghurt. Wer hier einen guten Tipp hat, darf uns den gerne nennen :)
Auch beim Backen haben wir Alternativen gefunden, wie man Eier ersetzen kann: Apfelmus und Chia Samen Pudding – probiert es doch aus, es ändert weder an der Konsistenz etwas, noch am Geschmack!

Hier eine kurze Auflistung pflanzlicher Proteinquellen in 100g und den jeweiligen Proteinanteil in g:

100g Quinoa                                      –              15g
100g Sojabohnen                              –              16g
100g weiße Bohnen                         –              9g
100g Lupinen Mehl                         –              41g
100g rote Linsen                              –              23g
100g Kidneybohnen                       –              7g
100g Kichererbsen                         –              6,5g
100g Erdnussbutter                       –              26g
100g Sonnenblumenkerne           –              27g
100g Tofu                                         –              16g

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Pflanzliche Proteine gibt es auch in Pulverform, z. B. Reisprotein, Lupinenprotein, Erbsenprotein und Hanfprotein.
Wir haben schon immer versucht, unseren Proteinbedarf, so gut es geht durch ‚echte Lebensmittel‘ zu decken, greifen jedoch speziell nach dem Training oder an Tagen, an denen wir wissen, dass wir noch nicht genug Eiweiß hatten, zu Shakes. Unser Sponsor, IRONMAXX Nutrition, hat auch hier Pulver, die wir richtig gerne mögen und die, im Gegensatz zu anderen Herstellern, die wir schon versucht haben, einen, für veganes Proteinpulver, leckeren Geschmack haben. :) Außerdem sind vor ein paar Wochen ein neuer Dattel-Nuss-Riegel auf den Markt gekommen – er nennt sich ‚Fruit’n’Nut‘ und wir sind mega begeistert von ihm: vegan, glutenfrei, proteinreich und ohne zugesetzten Zucker.

Mit dem Code ‚TWIN10‘ könnt ihr -10% auf eure gesamte Bestellung sparen.
Die Links findet ihr hier:

Fruit’nNut: http://goo.gl/jNOy1b
Rice Protein: http://goo.gl/OlnxzC

Protein
Doch Vorsicht – eine weitere Unterscheidung bei der Art der Proteine, bildet das Unterscheidungsmerkmal der ‚Vollständigkeit‘. Es gibt ‚vollständige‘ und ‚unvollständige‘ Proteinquellen. Achtet stets darauf, genügend vollständige Proteine in eure Ernährung einzubauen, um euren Körper bestmöglich zu versorgen.
Vereinfacht gesagt: Proteine bestehen aus Aminosäuren. Aminosäuren sind lebensnotwenig für unseren Körper. Man unterscheidet 22 Aminosäuren, von denen unser Körper über die Hälfte selbst herstellen kann. Doch woher bekommen wir nun die anderen Aminosäuren? Ganz einfach – wir nehmen sie durch unsere Ernährung auf!
Und nun die logische Schlussfolgerung: Lebensmittel, welche uns alle Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, liefert – bezeichnet man als ‚vollständige Proteinquellen‘. Lebensmittel, welche nur einen Teil der Aminosäuren  liefern, werden als ‚unvollständige Proteinquellen‘ bezeichnet.

Jeeeeede Menge pflanzlicher Lebensmittel weisen diese Vollständigkeit auf:

  • Quinoa
  • Buchweizen
  • Hanf und Chia Samen
  • Spirulina
  • Sojaprodukte

Unvollständige Proteinquellen sind:

  • Nüsse und Samen
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide
  • Gemüse
    .

Doch nur weil diese Lebensmittel nicht alle Aminosäuren aufweisen, heißt dies lange nicht, dass man sie nicht ‚aufwerten‘ kann :)
Man kann Proteinquellen super einfach kombinieren um aus unvollständigen Proteinquellen vollständige zu kreieren. Das Beste daran ist, dass man diese Lebensmittel nicht unbedingt zusammen essen muss – es reicht, wenn man täglich darauf achtet, genug von allem zu konsumieren.

Einige Beispiele sind:

  • Reis und Bohnen
  • Spinat mit Mandeln
  • Kichererbsen mit Vollkorn-Pitas
  • Vollkorn-Nudeln mit Erdnusssauce
    .

Wir fühlen uns, körperlich und mental, sehr viel besser, seit wir versuchen, tierische Lebensmittel aus unserer Ernährung zu streichen. Es ist unserer Meinung einfach nicht notwendig Fleisch zu essen – aus ethischen und auch gesundheitlichen Gründen.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Nein, wir sind (noch?) nicht vegan – wir versuchen einfach die tierischen Eiweißquellen durch pflanzliche zu ersetzen und haben gemerkt, dass uns dies oftmals sehr leicht fällt.
Vor allem bei Supplementen fällt es uns jedoch schwerer auf rein pflanzliche Alternativen umzusteigen – vor allem weil unser Sponsor immer SO leckere Produkte auf den Markt bringt :DD
Seht euch mal diese Protein Nutella an, die es seit ein paar Tagen gibt 😀

Wir sind der Meinung, dass es keiner radikalen Umstellung bedarf – auch kleinere Schritte helfen sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun, nach dem Motto ‚just a vegan day a week‘ tut uns allen gut! :)

xx Julia & Stephanie

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Fitness Tips

LEGS & BOOTY-WORKOUT: Unsere Top Übungen für straffe Beine und einen Knackpo! Teil 2

Hallo und herzlich Willkommen beim zweiten Teil unseres Blogposts über unsere Lieblingsübungen für Beine und Po!

Anfangs noch ein paar Informationen über unsere Ernährung: Speziell am Legday achten wir darauf, unseren Körper mit genug Kohlenhydraten und Proteinen zu versorgen und einen kleinen Kalorienüberschuss herbeizuführen.

Weiter geht’s mit den Übungen:

ISOLATIONSÜBUNGEN:
Beinpresse einbeinig seitlich:

  • Rückenlehne schräg einstellen und weit nach vorne schieben
  • Seitlich hinlegen
  • Ein Bein auf die Fußplatte aufstellen
  • Fuß zeigt schräg in dieselbe Richtung wie das Knie
  • Tief nach unten gehen
  • Langsam und kotrolliert den Körper nach oben schieben, Knie nicht durchdrücken
  • In Ausgangsposition zurückkehren
  • Das Gewicht nicht ablegen und Übung wiederholen

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Donkey Kicks an der Multipresse

  • Hände auf Boden auflegen
  • Hände und Schultern und Knie und Hüfte bilden eine Linie
  • Rücken gerade halten
  • Ein Bein langsam nach oben schwingen und Po anspannen
  • Bein in die Ausgangsposition zurückführen und mit anderem Bein wiederholen

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Kickbags am Kabelzug

  • Manschette an einem Bein fixieren
  • 30cm vor dem Gerät hinstellen
  • Blick nach vorne, Rücken ist gerade und leicht nach vorne gebeugt
  • Hände umklammern das Gerät und sichern den Stand
  • Beine sind ausgestreckt
  • Ausatmen und belastetes Bein langsam nach hinten führen
  • Po anspannen und kurz in Position verweilen
  • Belastete Bein wieder in Ausgangsposition führen, den Boden jedoch nicht berühren
  • Das Gewicht nicht ablegen und Übung wiederholen

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Beinbeuger

  • Auf den Sitzpolster setzen und den Po so weit nach hinten schieben, bis dein Steißbein das untere Ende der Rückenlehne berührt
  • Oberkörper gerade halten, Schultern berühren die Rückenpolster
  • Unterer Rücken ist leicht im Hohlkreuz
  • Beine auf das vordere Beinpolster legen
  • Sitzpolster und Beinpolster in richtige Position verstellen
  • Hände umklammern die Griffe
  • Fußspitzen zeigen nach oben
  • Fersen nach unten drücken und Beine so weit wie möglich nach hinten beugen
  • Langsam das Fußpolster in Ausgangslage zurückführen
  • Knie nicht komplett durchstrecken um Gelenke zu schonen
  • Das Gewicht nicht ablegen und Übung wiederholen

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Beinstrecker

  • Auf den Sitzpolster setzen und den Po so weit nach hinten schieben, bis dein Steißbein das untere Ende der Rückenlehne berührt
  • Oberkörper gerade halten, Schultern berühren die Rückenpolster
  • Unterer Rücken ist leicht im Hohlkreuz
  • Sitzpolster und Beinpolster in richtige Position verstellen
  • Hände umklammern die Griffe
  • Fußspitzen zeigen nach oben
  • Ausatmen und Unterschenkel nach oben drücken, bis sich das Schienbein parallel zum Boden befindet
  • Knie nicht komplett durchstrecken um Gelenke zu schonen
  • Einatmen und das Fußpolster langsam in Ausgangslage zurückführen
  • Das Gewicht nicht ablegen und Übung wiederholenbeinstrecker 1 beinstrecker 2

Adduktor

  • Gerade hinsetzen, oberer Rücken und Po berühren die Rückenlehne
  • An den Griffstangen festhalten
  • Beine hinter die Polster positionieren
  • Ausatmen und Oberschenkel langsam zusammen führen
  • Einatmen und kontrolliert in die Ausgangsposition zurückführen
  • Das Gewicht nicht ablegen und Übung wiederholen

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Wir hoffen, wir konnten euch einen Überblick über unsere Lieblingsübungen verschaffen und vielleicht war ja auch die eine oder andere Übung dabei, die ihr noch nicht kanntet. Viel Spaß bei eurem Traning! :)

xx Julia & Stephanie