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HILFE! WASSEREINLAGERUNGEN – URSACHEN UND BEKÄMPFUNG

Kennst du das? Du ernährst dich gesund, machst ausreichend Sport, erzielst Erfolge und dann betrachtest du dich eines Tages morgens im Spiegel und denkst dir ‚Waaaaaaaaas wieso sehe ich auf einmal wieder fülliger aus? Wieso sieht man meine Muskeln nicht mehr so stark? Wieso wiege ich auf einmal wieder mehr? Was ist los?‘
Du wirkst ‚schwammig‘, man erkennt deine Muskelumrisse nicht mehr so deutlich (wir merken dies immer sofort an unserem Bauch und den schwindenden ABS ;D ) und die Waage zeigt auf einmal wieder 2 Kilo mehr an. ‚Was hab ich falsch gemacht? Ich kann mir das nicht erklären!‘

Vorerst – Kein Grund zur Sorge! Meist ist dieser kurzfristige Gewichtsanstieg bzw. deine ‚schwammige‘ Körpererscheinung ganz einfach zu begründen: Du hast Wasser eingelagert und Wassereinlagerungen bedeuten per se nichts schlimmes, sind in gewissem Ausmaß völlig normal und treten nahezu bei jedem Menschen ab und zu auf.


URSACHEN UND BEKÄMPFUNG VON WASSEREINLAGERUNGEN:

Vor allem in der wärmeren Jahreszeit spüren wir oft dass unsere Beine, Knöchel oder Handgelenke dicker werden. Ringe passen nicht mehr, Socken oder der Hosenbund hinterlassen einen unschönen Abdruck auf der Haut und unserer Beine fühlen sich schwer an.
Es gibt verschiedenste Ursachen für Wassereinlagerungen – im folgenden Blogpost möchten wir euch die häufigsten aufzählen:


ZU WENIG FLÜSSIGKEIT: Die häufigste Ursache von Wasseransammlungen ist das Fehlen von Flüssigkeit in unserem Körper. Klingt komisch oder? 😀 Vor allem bei hohen Temperaturen oder bei hoher sportlicher Betätigung benötigt unser Körper mehr Flüssigkeit. Wird ihm diese Flüssigkeit nicht gewährt, lagert er das vorhandene Wasser ein. Trinken wir ausreichend, merkt unser Körper dass er mit genügend Flüssigkeit versorgt wird, und er gibt dieses wieder ab, da kein Grund zur Speicherung besteht. Die effektivste Methode Wassereinlagerungen vorzubeugen und diese zu bekämpfen ist es also viel zu trinken. Umso weniger wir also trinken, desto eher lagert unser Körper Wasser ein.
Es gibt verschiedene Getränke, die auf unseren Körper entwässern wirken – vor allem Brennnesseltee und Apfelessig wirken Wunder.

Brennnesseltee gibt es in Apotheken oder Drogeriemärkten zu kaufen und ein Apfelessig-Getränk lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Einfach 1-2 TL Apfelessig in warmen Wasser verrühren und zwei Mal täglich trinken. Das Resultat sind weniger Kilos auf der Waage und ein strafferes Gewebe. Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil sind: Wassermelone, Erdbeeren, Kürbis, Kohl, Sellerie und Gurken.

Kalium wirkt Wassereinlagerungen ebenfalls entgegen. Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt sind: Bananen, Honigmelonen, Erdbeeren, Feigen, grünes Gemüse, Nüsse und Weizenkeime.


ZU VIEL SALZ: Abweichungen im Wasserhaushalt können ebenfalls durch eine ungewohnt hohe Salzzufuhr resultieren. Vor allem Fast Food, Pommes oder Fertiggerichte beinhalten häufig einen hohen Salzgehalt. So kommt es, dass viele Menschen, während einer Diät, nach dem Konsum dieser Speisen mehr wiegen. Dies hat jedoch absolut nichts damit zu tun dass sich in so kurzer Zeit Fettdepots gebildet hätten, der Gewichtsanstieg ergibt sich aus der Einlagerung von Wasser, denn Salz bindet Wasser. Wie viel Salz soll ich zu mir nehmen? Pauschal lässt sich nicht bestimmen, wie viel Gramm Salz zu Wassereinlagerungen führen. Dies ist abhängig von der Menge, die unser Körper gewohnt ist. Essen wir also üblicherweise sehr salzarm, so werden wir nach einer großen Portion Pommes womöglich Wasser einlagern. Essen wir gewöhnlich sehr viele Lebensmittel mit einem hohen Salzgehalt, so werden wir nach einer großen Portion Pommes keinen Unterschied erkennen.
Hast du schon gehört dass Bodybuilder vor Wettkämpfen entwässern? Das Prinzip dahinter ist logisch und lässt sich einfach erklären: Sportler trinken ungefähr 10 bis 3 Tage vor ihrem Auftritt bis zu 15 Liter täglich und achten auf eine vermehrte Salz- und geringe Kaliumaufnahme. Dadurch wird dem Körper vermittelt, sehr viel Wasser zu Verfügung zu haben und er lagert das Wasser nicht ein.
3 Tage vor dem Wettkampf wird die Flüssigkeitszufuhr drastisch reduziert (3Liter – ½ Liter und am Tag des Wettkampfes gar nichts mehr), der Salzkonsum wird gestoppt und der Kaliumkonsum erhöht. Der Körper sammelt das Wasser jedoch nicht so schnell wieder ein und entwässert. Unsere Haut wird seiden-dünn und jeder Muskel und jede Ader kommt zum Vorschein.


HORMONE: Vor allem Frauen lagern durch hormonelle Veränderungen oftmals Wasser ein. So kann es leicht vorkommen, besonders vor und währen der Periode, mehr zu wiegen. Ein geschwollenes Gefühl in der Brust, ein ‚schwammiger‘ Bauch und Kleidungsabdrücke an der Haut sind keine Seltenheit.

Auch Cortisol kann sich auf den Wasserhaushalt auswirken. Unser Körper schüttet dieses Hormon in Stresssituationen, unter anderem bei intensiven Cardiotraining in Kombination mit einem äußerst hohen Kaloriendefizit, aus. Während einer Gewichtsabnahme gilt es also Stresssituationen so gut es geht zu vermeiden, genug zu schlafen und den Körper nicht an seine Grenzen zu bringen.


KOHLENHYDRATE: Durch eine Umstellung von einer Low Carb auf eine kohlenhydratreiche Ernährung kann unser Körper anfangs ebenfalls Wasser einlagern. Dies liegt daran, dass Kohlenhydrate in Form von Glykogen gespeichert werden, welches Wasser bindet. Dies ist jedoch, wie beim Salz, eine Gewöhnungssache und reguliert sich im Laufe der Zeit schnell von selbst – dies stellt keinen Grund dar, auf Kohlenhydrate zu verzichten. :)


KRAFTSPORT: Auch Krafttraining kann eine mögliche Ursache für Wassereinlagerungen sein. Dies geschieht dadurch, dass unser Muskelgewebe bei höherer Belastung kleine Risse bekommt, welche sich in der Regenerationsphase mit Flüssigkeit füllen. Dadurch können kleine Schwellungen entstehen.


Auch wenn Wassereinlagerungen oftmals unangenehm und als störend empfunden werden, sind diese kein Grund in Sorge auszubrechen. Meist vergehen sie innerhalb weniger Tagen von ganz alleine.

Solltest du der Meinung sein, deine Wassereinlagerungen würden diese ‚normale Verhältnis‘ überschreitet, suche bitte einen Arzt auf, da verstärkte Wassereinlagerungen auch auf Krankheiten hindeuten können.

Wir hoffen wir konnten dir durch diesen Blogpost ein wenig erklären was es mit Wassereinlagerungen auf sich hat! Hast du Fragen? Dann schreib sie und als Kommentar und wir beantworten sie!

xx Julia & Stephanie

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