Month : August 2017

Allgemein Kitchen Lifestyle Tips

KOKOSÖL – DER ALLROUNDER FÜR DEN ALLTAG

DIE POSITIVE WIRKUNG VON KOKOSÖL

Kokosöl wird, wie der Name vermuten lässt, aus der Kokosnuss gewonnen und besteht zu 99% aus gesättigten Fettsäuren. Dieses Öl liegt momentan voll im Trend – es wird sogar manchmal als ‚Allheilmittel‘ bezeichnet. Der Hype um dieses Produkt ist für uns absolut verständlich, denn auch in unserem Alltag ist dieses Öl nicht mehr wegzudenken. Es ist so vielfältig einsetzbar, ersetzt Unmengen an Produkten und bringt jede Menge Vorteile.
Wir benutzen es vor allem für folgende Bereiche:

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KOCHEN: Kokosöl beinhaltet reichlich Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren. Im Normalzustand ist es fest – ähnlich einem Stück Butter. Erhitzt man es auf über 20Grad wird es flüssig. Wir benutzen Kokosöl zum Anbraten von Gemüse oder zum Ausfetten von Backformen. Vor allem auch der leichte, exotische Geschmack überzeugt uns und verleiht den Speisen das gewisse Etwas.

HAARPFLEGE: Gesundes, strahlendes Haar ist uns sehr wichtig, denn wir tragen unser Haar am liebsten lang und kräftig. Um unserem Haar die nötige Pflege zu kommen zu lassen, die es benötigt, verwenden wir Kokosöl als Pflegeprodukt. Das Öl bei Bedarf kurz erwärmen (Achtung nicht zu heiß!) und ins (handtuch-)trockene Haar einmassieren. Wir lassen das Öl meist über Nacht einwirken (Handtuch auf das Kopfkissen legen!) und spülen es morgens aus. Diese Anwendung wiederholen wir zwei-drei Mal im Monat. J
Das Kokosöl spendet unserem Haar Feuchtigkeit und macht es sanft und weich. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Haarwurzel aus und fördert das Haarwachstum.

HAUTPFLEGE: Wir sind generell kein großer Fan von Bodylotions und benutzen diese auch selten. Vor allem im Sommer trocknet unsere Haut jedoch durch Meerwasser, Sand und intensive Sonnenbestrahlung leicht aus. Nach dem Duschen cremen wir uns deswegen häufig mit Kokosöl ein. Es zieht schnell ein und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl. Vor allem trockene Stellen, wie die Schienbeine oder Ellenbogen, pflegen wir regelmäßig. Ein toller Pluspunkt ist der angenehme, nicht zu intensive Geruch des Öls.

Kokosöl eignet sich nicht nur als Körperpflegeprodukt, sondern auch zur Pflege des Gesichts. Es spendet Feuchtigkeit und sorgt für eine weiche Hautoberfläche. Selbst Falten können damit gelindert werden. Es hilft gegen Mundecken, trockene Lippen und andere Hautveränderungen. Pickel oder Mitessern kann damit ebenso der Kampf angesagt werden. Kokosöl wirkt entzündungshemmend und ist antibakteriell. Durch regelmäßiges Auftragen von Kokosöl können entzündete Hautpartien geheilt werden und Hautunreinheiten klingen besser ab.

Auch Neurodermitis und Schuppenflechte können damit gelindert werden.

ABSCHMINKEN: Viele Abschminklotions trocknen die Haut aus, reizen sie und das Hautbild verschlechtert sich. Vor allem die Augenpartie ist sehr empfindlich und sollte mit schonenden Produkten behandelt werden. Auch hier eignet sich Kokosöl. Die enthaltenen Fettsäuren entfernen selbst wasserfestes Make-up mühelos.

Beim Kauf von Kokosöl sollte immer darauf geachtet werden, dass das Öl nativ und kaltgepresst ist. Wir bestellen unser Kokosöl hier.

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xx Julia und Stephanie

Travel

DUBAI: Dubais Strände – meine Erfahrungen und Empfehlungen

Menschenleere, weiße Sandstrände, Palmen und klares, türkises Wasser – wer möchte das nicht? 😀 In Europa habe ich schon nahezu jedes südliche Land mit Strand bereist und musste meist feststellen, dass die Strände überfüllt waren – vor allem wenn sie in der Nähe einer Stadt oder mitten in der Stadt, wie beispielsweise in Barcelona oder Lissabon, lagen.

Dubai ist die Hauptstadt der Vereinigten Emirate – `da wird man wohl vor lauter Menschen den Sand am Strand nicht mehr sehen‘, dachte ich mir und buchte deswegen kurzerhand ein Hotel 30 Minuten von Dubai entfernt.
HotelstrandDer private Hotelstrand war wirklich schön – große Kokosnusspalmen, weißer feiner Sand, Muscheln und reichlich Liegestühle. Leider tummelten sich allerdings auch reichlich Algen im Meer und mich erwischte sogar eine Qualle. :( Geschwommen wurde somit meist im Pool! :)

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Der wohl bekannteste Spot Dubais ist der Strand südlich und nördlich des Burj al Arab – dem sieben Stern Hotel, welches aussieht wie ein Segelschiff.

Nördlich des Burj al Arab – KITE BEACH:
Kite Beach
Der Strand nördlich des Burj al Arab ist öffentlich und somit für jede zugänglich. Meine Befürchtung, der Strand wäre voll mit Menschen, bewahrheitete sich nicht. Der Strand war alles andere als überfüllt, ja sogar nahezu spärlich besucht. Wirklich top! Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir gegen Mittag ankamen –am Nachmittag/Abend soll dies anders sein. Man sieht direkt zum Burj al Arab und kann auch den Burj Khalifa erblicken. Das Wasser ist sauber und klar und es gibt viele Möglichkeiten Drinks und Snacks zu erwerben. Ich habe mir eine frische Kokosnuss gegönnt – so lecker! :)
Langweilig wirds hier nie: Es werden zahlreiche Aktivitäten wie Kite Surfen, Bananenboot oder Kajak fahren angeboten. Wem Wassersport nicht zusagt, kann sich auf der langen Laufstrecke, auf einem Kletter- und Skaterplatz austoben! :)
Der einzige Nachteil ist, dass es keine Liegen oder Sonnenschirme gibt –bei 44Grad in der direkten Sonne auf dem heißen Sand zu liegen ist wirklich unangenehm.

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Südlich des Burj al Arab – PRIVATSTRAND:
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Der Strand südlich des Burj al Arab ist privat und nur für Gäste der umliegenden Hotels zugänglich. Diese Seite ist weltbekannt und der Ausblick auf dieses Hotel DAS Highlight Dubais. Da wir uns diesen typischen Blick auf das Hotel nicht entgehen lassen wollten, haben wir versucht an diesen Strand zu gelangen. Es war gar nicht so einfach, da die Hoteleingänge und –Einfahrten von Securities bewacht werden – wir haben es jedoch trotzdem geschafft! 😀 Der Strand war EIN TRAUM – genau wie man es aus den Reiseführern kennt! Türkises, klares Wasser, keine Algen, weißer Sand und Menschen? Fehlanzeige. Auch hier hatten wir den Strand um die Mittagszeit fast für uns alleine. Definitiv einen Besuch wert!

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Das Meerwasser rund um Dubai ist wirklich enorm warm – wie eine rießige Badewanne. Außerdem hat es meiner Meinung nach einen extrem hohen Salzgehalt. Eine Abkühlung bei 44 Grad? Definitiv nein! Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich, vor allem um die Mittagszeit, wenig Menschen am Strand tummeln. Die Poolanlagen sind im Gegensatz dazu regelrecht überfüllt 😀

„THE BEACH“:
The Beach
Auf eine Sache hab ich mich schon von Beginn der Reise an besonders gefreut- Kamele! Kamele am Strand? Noch besser! 😀 Ich kannte bereits viele Fotos auf denen Menschen an einem Strand in Dubai mit Kamelen posierten –  mit der Skyline im Hintergrund. Das wollte ich auch und glücklicherweise kannte ich einen einheimischen Fotografen, der uns hinbrachte :)
Am „The Beach“ – Jumeirah Beach Residence (kurz JBR)  ist es tatsächlich möglich auf Kamelen zu reiten und Fotos mit ihnen zu machen. Die Kamele leben mit ihren Besitzern direkt am Strand, wo sie Zelte aufgebaut haben. Sieht richtig idyllisch aus! :)
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Wenn ihr sie auch mal besuchen wollt: Sie stehen direkt hinter dem „Ritz Carlton“ Hotel.
Bei Sonnenuntergang  hatte ich ein Shooting an diesem Strand und die Location ist einfach traumhaft, nahezu surreal.
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Was mich auch total faszinierte, ist die funkelnden Skyline, die direkt an den Strand anschließt – so etwas habe ich zuvor noch nie gesehen!Grafik36 Grafik35

Dieser Strand ist ebenfalls öffentlich und, da wir am späten Nachmittag dort waren, war er teilweise auch gut besucht. Er schließt direkt an Hotels wie `Hilton‘ oder ‚Mövenpick ` an und bietet zahlreiche Clubs, Bars und Restaurants. Was mich etwas gestört hatte, war, dass das Wasser der Duschen (für die man bezahlen musste) sooo heiß war, dass ich sie kaum benutzen konnte.

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Solltet ihr eine Reise nach Dubai planen, empfehle ich euch definitiv ein Hotel direkt in Dubai zu buchen. Wir hatten zwar einen gratis Shuttlebus nach Dubai beziehungsweise meinen Fotografen, der uns immer herumführte – wären wir direkt in Dubai gewesen, hätten wir jedoch noch viel mehr erleben können, abends das Nachtleben erkunden und verschiedene Clubs, Bars und Restaurants besuchen können. Eines steht jedoch fest – es war definitiv nicht das letzte Mal und das alles wird nachgeholt! :)

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xx Stephanie

 

Allgemein Lifestyle Tips Travel

DUBAI: Kleiderordnung – Was ziehe ich an?!

Bezüglich der Kleiderordnung habe ich mir, bevor ich in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen bin, ein paar Gedanken gemacht und über Social Media um Erfahrungsberichte gebeten. Muss man sich als Frau komplett verhüllen? Schultern und Knie bedecken? Darf man kurze Hosen tragen? Bauchfrei? Bikini?

Viele vertreten die Ansicht, vor allem Dubai sei bereits derart westlich eingestellt, dass ich tragen könne was ich wolle: Hotpants, trägerlose Tshirts, kurze Sommerkleider oder bauchfreie Tops – hier sei man von den Touristen einiges gewohnt. Selbst der Taxifahrer, der uns am Flughafen abgeholt hatte, meinte, ich könne mich anziehen wie ich es von Österreich gewohnt bin.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten leben nur ungefähr 20% Einheimische, der Rest ist kulturell bunt gemischt. Die Vereinigten Emirate darf man keineswegs mit Saudi Arabien vergleichen, wo Frauen nichts zu melden haben, nicht mal Auto fahren dürfen und sich vollkommen verhüllen müssen. Auf uns haben die dort lebenden Menschen jedenfalls wirklich nahezu so gewirkt wie bei uns in Europa.

Die Mehrzahl meiner Follower riet mir meine Schultern und Knie bedeckt zu halten. Ich finde es wichtig, respektvoll mit anderen Kulturen umzugehen, vor allem wenn es um banale Dinge wie die Kleidung geht.

Am Strand sind ein Bikini und kurze Klamotten absolut kein Thema. Auf den Straßen trug ich jedoch immer einen längeren lockeren, langärmligen Strandponcho, den ich rasch über ziehen konnte. Mit negativen Reaktionen oder Blicken wurde ich nie konfrontiert. Die Einkaufszentren sind außerdem meist derart runter gekühlt, dass es sowieso viel angenehmer ist wenn man ein bisschen mehr Kleidung trägt.

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Gesehen habe ich alles: Verschleierte Frauen, bei denen nur die Augen zu sehen waren, Frauen in traditionellen, langen Kleidern und Kopftuch, Frauen in Jeans und Tshirt aber auch Frauen in kurzen Hotpants und bauch-und schulterfreiem Top.

Wir haben uns oft mit Einheimischen unterhalten und einen Großteil unseres Urlaubs mit einem dort ansässigen Freund verbracht. Um zu verstehen, warum sich viele Frauen verhüllen, sagte man uns „ ..von vielen wird dies missverstanden, es ist ganz allein die Entscheidung meiner Frau. Meine Frau verhüllt sich nicht weil ich es ihr befehle, sie nicht wertschätze oder unterdrücke. Ganz im Gegenteil! Stell dir vor du hast einen Stein und einen Diamanten und gehst damit auf einer Straße spazieren. Wie würdest du sie behandeln? Den Stein kannst du auf deiner offenen Hand herumtragen- niemand wird ihn dir wegnehmen, er hat keinen besonders hohen Wert für dich und ist leicht ersetzbar. Aber würdest du das bei einem Diamanten genauso machen..?‘

Natürlich möchte ich dies keinesfalls verallgemeinern. Ich kann die Gründe nicht beurteilen, sondern kann hier lediglich unsere Erfahrungen  wiedergeben.

Generell war der Anteil an Menschen in traditionellen Kleidern und Menschen, welche sich kleideten wie es in Europa üblich ist, ungefähr 30% zu 70%. Dubai ist eine buntgemischte Stadt und  es ist absolut kein Problem sich bei der großen Hitze sommerlich und luftig zu kleiden. :)

Welche Ansicht vertretet ihr?

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Lifestyle Travel

Meine Erlebnisse auf der Grand Canyon Western Ranch

Ach, wie hab ich mich gefreut, als ich vergangene Woche eine Mail von der Western Ranch am Grand Canyon bekommen habe, in der stand, dass ich herzlich eingeladen sei, vorbeizukommen und einen Tag voller Abenteuer und neuer Erlebnisse zu verbringen. Es handelt sich hierbei also um eine Kooperation mit der Ranch, dennoch werde euch immer meine ehrliche Meinung preisgeben.

Die Grand Canyon Western Ranch liegt ungefähr zwei Stunden von Las Vegas entfernt am West Rim des Canyons. Da ich das East Rim in den letzten Jahren nun schon mehrere Male besucht habe, stand das West Rim quasi noch auf meiner Bucket List und ich habe mich riesig gefreut wieder etwas Neues entdecken zu können.

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Als wir die Ranch nach zwei Stunden erreichten, wurden wir herzlich von Cowboy Dave empfangen – einem Cowboy, wie man ihn aus Filmen kennt. Mit Blue Jeans, einem roten Holzfällerhemd und dem berühmten Cowboyhut stand er vor uns und führte uns über die Ranch. Neben Helikopterflügen über den Grand Canyon, Pferdetouren durch die Wildnis Arizonas und einer Shooting Range, gibt es auf der Ranch auch die Möglichkeit in eigenen Cottages zu übernachten. Abends werden Marshmallows am Lagerfeuer gegrillt und Lieder gesungen. Doch wem die private Holzhütte noch nicht abenteuerlich genug ist, hat außerdem die Möglichkeit, nach einem Ausritt am Grand Canyon fernab der Ranch in Zelten zu übernachten. Aber Vorsicht, auch Pumas leben in den Bergen Arizonas.

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Mein Abenteuer begann mit einem Helikopterflug über den Canyon. Mit dem Pferdefuhrwerk ging es Richtung Helikopterlandeplatz, wo mich der Pilot schon empfang. Der Helikopter ist für fünf Personen inklusive Pilot ausgelegt – zwei Personen sitzen vorne und drei machen es sich auf der Rückbank bequem. Ausgestattet mit Headsets ging es dann in die Lüfte. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dabei keine Sekunde, der Pilot beantwortete alle Fragen seht detailliert und man konnte sogar die Flugroute mitbestimmen. Ich wollte selbstverständlich den Canyon aus der Luft bewundern und habe mich dann noch für einen Blick auf den Lake Mead entschieden. Leider habe ich einen der wenigen Tage in Nevada und Arizona erwischt, an dem die Sonne nicht schien. Allerdings minderte dies das Vergnügen keineswegs und es war außerdem unglaublich faszinierend die Regenwolken aus der Luft zu bestaunen. Da der Wüstenboden Arizonas so heiß ist, erreichen viele Regentropfen nicht den Grund und verdampfen in der Luft – sehr faszinierend mit anzusehen.

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Natürlich habe ich auch meine Kamera mitgenommen, um euch an meinem Erlebnis teilhaben zu lassen, aber den Canyon aus der Vogelperspektive zu sehen ist so unglaublich schön, das können Bilder nie beschreiben, das muss man einfach selbst erlebt haben.

Nach einem 30-minütigen Flug entschied ich mich, den Westernpferden der Ranch einen Besuch abzustatten. Ich liebe Pferde und bin früher unheimlich gern geritten, auf die Pferde freute ich mich also definitiv schon am meisten. ‚Gus‘, mein gescheckter Gefährte, war wirklich leicht zu reiten und trug mich behutsam durch die Joshua-Tree Wälder über Stock und Stein. Auch an der Büffelherde kommt man vorbei und ich kann euch sagen, der Nachwuchs ist zuckersüß!

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Grundsätzlich bedarf es keinerlei Erfahrung mit Pferden um diese Tour zu starten. Eine Reitlehrerin begleitet den Ausritt und geht auf jeden Gast und seine Bedürfnisse individuell ein. Während des Ausritts erfährt man viel über die Gegend rund um den Ort Meadview, über die Flora und Fauna Arizonas und über die Ranch und ihre Vergangenheit. Für mich definitiv das Highlight des Tages!

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Abschließend ging es mit Cowboy Dave zur Shooting Range. Mit zwei Gewehren und einem Revolver übt man das Schießen auf Zielscheiben, Metalldosen und Spielkarten. Obwohl ich vorher erst einmal einen Revolver in der Hand hatte, war fast jeder Schuss ein Treffer!

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Kulinarisch wird man in einem kleinen Westernrestaurant verwöhnt, welches Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet. Leider blieb mir nicht genügend Zeit dieses Angebot wahrzunehmen, aber mir wurde versichert, dass auch Vegetarier nicht zu kurz kämen 😊

Alles in allem war es einer der schönsten Tage meiner diesjährigen USA Reise und ich würde dieses Erlebnis sofort wiederholen.
Ich denke gerade das sind Erfahrungen, die einem für immer in Erinnerung bleiben und an die man jederzeit mit Freude zurückdenkt.

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Näheres zu Angeboten und Preisen findet ihr auf der dieser Website

Allgemein Lifestyle Travel

Lake Mead – kühle Erfischung mitten in der Wüste

Mitten in der Mojave- und der Senorawüste liegt der wichtigste Stausee der USA – der vom Hoover Dam aufgestaute Lake Mead.
Der 640km2 große See dient aber nicht nur der Wasserversorgung der Bundesstaaten Arizona, Nevada und Kalifornien, er bietet auch Abkühlung und Erholung für Touristen und Einheimische, denn der See ist ein wahrlich traumhaft schönes Plätzchen Erde.

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Nach etwa 45 Minuten Fahrtzeit von Las Vegas erreicht man den ‚Las Vegas Boat Harbor‘, den Hoover Dam und den Stausee. Da der Lake Mead in einem Erholungs- und Naturschutzgebiet liegt, muss man mit einem Eintritt von etwa 10$ pro Fahrzeug rechnen, um in den Park zu gelangen.
Das Mieten eines Bootes berechnet sich auf etwa 300$ pro Tag, dabei müssen weitere 300$ in bar als Kaution hinterlegt werden. Wir haben uns für ein ‚Pantoon‘ Boat entschieden, dieses bietet genügend Fläche um sich sonnen zu lassen, bequeme Sitzmöglichkeiten und fasst bis zu 10 Personen.

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Mit dem Boot kann man prinzipiell auf dem ganzen See herumdüsen, allerdings wird empfohlen sich nur in einem bestimmten Bereich aufzuhalten, nämlich dem ‚Boulder Basin‘. Der See ist so groß, dass man es womöglich sonst nicht rechtzeitig wieder zurück in den Hafen schaffen könnte.

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Vom Boot aus kann man den beeindruckenden Damm von einer ganz neuen Perspektive bewundern, denn man hat die Möglichkeit sehr nahe an ihn heranzufahren. Obwohl der See von Felsen und Bergen umgeben ist, muss man sich im Wasser nicht davor fürchten mit Felsen zu kollidieren, denn das Wasser ist so klar, um sie rechtzeitig zu sehen.

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Aufgrund der Größe des Sees – der Lake Mead ist der größte Stausee der USA – begegnet man kaum anderen Booten und kann wo immer man möchte ins Wasser hüpfen. Aber Vorsicht ist dennoch geboten, denn der Lake Mead ist nicht nur der größte, sondern auch der gefährlichste See der USA. Vor Haien oder Riesenkraken muss man sich hier nicht fürchten – wöchentlich kommt es vor allem aufgrund das Außerachtlassen des Alkoholverbotes am Steuer des Bootes zu tödlichen Unfällen am See.

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Die Inbetriebnahme und das Steuern des Bootes sind an sich sehr einfach und nach einem kurzen Briefing kann das Abenteuer los gehen. Wegen der Gefahr zu ertrinken wird aber dazu geraten an Bord des Bootes stets Rettungswesten zu tragen und diese nur beim Schwimmen abzulegen. Das Boot an sich ist für 10 Personen ausgelegt, recht groß und gemütlich. Um vor der starken Wüstensonne geschützt zu sein, ist das Boot mit einem Sonnendach ausgestattet. So findet man stets ein schattiges Plätzchen an Board.

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Mit einer Wassertemperatur von 22 bis zu 40 Grad Celsius im August ist dieser See definitiv wärmer als so mancher Pool. Ich muss sagen, ich empfand die Wassertemperatur als wahninnig angenehm und nicht als zu warm, wie es sich jetzt vermutlich einige vorstellen. Das Wasser ist extrem klar und Fische sieht man prinzipiell nur in Hafennähe.
Wer Proviant für die Fahrt mitgenommen hat, kann ihn aber mit ein paar Möwen und Enten teilen, die sich kleine Stückchen Brot nicht entgehen lassen.
Auch wilde Esel und Kojoten lassen sich manchmal am Seeufer blicken.

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Dass sich Sandstrände nicht nur in Ozeannähe befinden, merkt man auch am Lake Mead. Viele Sandstrände laden zum Sonnen ein. Das Anlegen des Bootes stellt auch kein Problem dar, denn es befindet sich ein kleiner Anker an Board.

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Ich kann jedem, der Urlaub in Las Vegas macht, nur empfehlen auch den Lake Mead zu besuchen, ein Boot zu mieten und das herrliche Wasser und die beeindruckende Landschaft zu genießen.

Infos zum Bootsverleih: www.boatinglakemead.com
Dieser Blogpost basiert auf keiner Kooperation und ist nicht gesponsert.

xx Julia

Lifestyle Tips Travel

Oatman – Die Eselstadt in Arizona

Direkt an der ehemaligen Route 66 liegt das kleine Städtchen Oatman in den Bergen Arizonas. Ungefähr zwei Stunden Autofahrt von Las Vegas muss man dafür auf sich nehmen, aber der Weg ist hier definitiv auch das Ziel. Auf der Fahrt in das kleine Westernstädtchen durchquert man die Black Mountains Arizonas und es bietet sich einem außergewöhnliche Landschaft.
Auf der ehemaligen Route 66 durch die Felswüste zu brettern ist nicht nur für Biker ein unvergessliches Erlebnis.

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Oatman war früher eine kleine Goldgräberstadt und die Minenarbeiter bedienten sich der Hilfe von Eseln um Steine und Metall zu transportieren. Im späten 19 Jahrhundert, als die Bergarbeiten eingestellt wurden, kamen die Esel in den Genuss der Freiheit. Sie wurden in den Bergen rund um Oatman ausgewildert und leben bis heute dort. Mittlerweile umfasst die Eselpopulation rund 2000 Stück und es werden jährlich etliche Jungtiere geboren. Die meisten der ‚Burros‘, wie sie von den Einheimischen genannt werden, bekommt man aber nicht zu Gesicht. Während ungefähr 20 Esel in unmittelbarer Umgebung der Stadt leben, hausen die anderen weit verbreitet in den Black Mountains.

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Kaum betritt man die Straßen von Oatman, wird man schon freundlich von den Eseln begrüßt. Scheu sind die grauen Tierchen ganz und gar nicht. Sobald sie sehen, dass man an sie gedacht und ihnen etwas Essbares mitgebracht hat, wird man sie nur schwer wieder los.

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An der Hauptstraße des Städtchens finden sich kleine Souvenirläden und man kann Futter für die ‚Burros‘ erwerben. Heruntergekommene Häuschen, alte Bars und Saloons und sogar ein kleines Minenmuseum kann man besichtigen. Ein kleines Westernstädtchen wie man es aus amerikanischen Filmen kennt – definitiv einen Besuch wert!

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xx Julia