Fitness

INSTAGRAM: alles fake?

Eines ist klar:

Vor allem auf Instagram lässt man sich oftmals von ‚perfekten‘ Körpern täuschen. Straffe Haut, keinerlei erkennbare Problemzonen, pralle Muskeln, wohlgeformte, trainierte Pos und die perfekten Proportionen. Da kann man schon schnell mal in Selbstzweifel versinken und sich selbst als ‚nicht gut genug‘ empfinden.
Was man allerdings nie vergessen sollte: In Instagram sieht man lediglich Fotos – das sind Momentaufnahmen – das bedeutet nicht, dass diese Person rund um die Uhr so aussieht.

In diesem Blogpost möchten wir euch die Tricks und Tipps auflisten, mit denen viele Instergrammer arbeiten und euch zeigen, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint :)

Es ist nahezu unglaublich, welchen Einfluss bestimmte Faktoren darauf haben, wie man auf Bildern wirkt. Es ist so einfach sich ‚schlanker‘, ‚muskulöser‘ oder ‚definierter‘ zu schummeln. Hier ein paar Beispiele:


LICHT

Vor allem bei der Erscheinung der Muskeln spielt der Lichteinfall eine große Rolle. Fällt das Licht seitlich ein, kommen Muskeln wesentlich deutlicher zum Vorschein, als wenn das Licht frontal auf sie fällt. Licht wirft Schatten und lässt Muskeln praller und ‚größer‘ wirken.
TIPP: Wollt ihr tolle Fitnessbilder schießen und eure Muskeln bestmöglich in Szene setzen, nutzt den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang – denn hier scheint euch das Licht von der Seite an.
Bei Ganzkörper-Selfies achten wir immer deswegen auf zwei Dinge: das Fenster, von dem aus das Licht auf uns scheint und die Position des Spiegels. Wir stellen uns immer so hin, dass das Licht seitlich auf uns einfällt und somit unsere Bauchmuskeln seitlich belichtet. Dies lässt die Figur, unserer Meinung nach, am tollsten aussehen J Probiert es doch mal aus!

thumbnail_IMG_5065Bild: www.instagram.com/bambiee90

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Bild: www.instagram.com/malinbjork


POSE

Auch die Art und Weise wie man sich positioniert, kann so einiges an unserer Form ändern. Dies kann man vor allem bei den ‚Booty‘ Pics auf Instagram erkennen 😀
Vergleicht einfach mal wie voluminös der Hintern wirkt, wenn man einfach die Stellung seines Beins verändert. Ellenbogen zurück, Bauch einziehen, alles schön anspannen und BÄM – in dieser Pose sieht der Po einfach super straff und prall aus.
Im Gegenzug sieht die Form, wenn man ‚ganz normal‘ dasteht, anders aus.
thumbnail_IMG_2603 thumbnail_IMG_2494Bild 1 und 2: www.instagram.com/stephaniebaessler

Das gleiche gilt für den Bauch. Ich denke jeder von uns kennt es 😀

thumbnail_IMG_6119 thumbnail_IMG_6116Bild 1: www.instagram.com/kimfk
Bild 2: www.instagram.com/sandranicolfit_old

weitere Beispiele:

thumbnail_IMG_3202 thumbnail_IMG_3203 thumbnail_IMG_3204 thumbnail_IMG_3201thumbnail_IMG_6114IMG_6230 IMG_6231
Bild 1-4: www.instagram.com/saggysara
Bild 5: www.instagram.com/mybetter_self
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ild 6 und 7: www.instagram.com/malinbjork


KLEIDUNG

Auch die Kleidung bzw. die Art, wie wir sie tragen, kann eine große Rolle auf unsere Form haben: Seht euch mal an, was die Position der Leggins ausmacht: ein Stück weiter nach oben gezogen und die Proportionen wirken ganz anders. Mit diesen kleinen Tricks, lässt sich vieles verändern.

thumbnail_IMG_6120 thumbnail_IMG_6118Bilder: www.instagram.com/kimfk

Auch die Kleidungsgröße kann eine wesentliche Rolle spielen: Kauft man beispielsweise Hotpants eine Nummer zu klein, wirkt der Po größer. Kauft man die Hose zu groß, wirkt der Po kleiner. Logisch, oder? Dasselbe funktioniert natürlich auch bei T-Shirts und den Oberarmen, der Brust etc. Kauft man Kleidung kleiner, spannt der Stoff und der Körper wirkt muskulöser.

thumbnail_IMG_5475Bild: www.instagram.com/stephaniebaessler


LEERER MAGEN/VOLLER MAGEN

Dazu müssen wir wohl nichts mehr sagen – ein Blick auf dieses Bild zeigt, dass hier Veränderungen von 0 auf 100 möglich sind und dies ist wahrscheinlich auch der häufigste ‚Trick‘ der auf Instagram angewendet wird. Auf der einen Seite völlig verständlich, da man sich mit flachem Bauch auf Bildern vermutlich besser fühlt – uns mit eingeschlossen –  auf der anderen Seite ist es umso wichtiger, sich von diesen Bildern nicht verunsichern zu lassen. Es ist so wichtig sich nicht zu vergleichen, denn man weiß nie, in welcher Situation ein Bild geschossen wurde. Womöglich hat das Mädchen auf dem Bild seit 6 Stunden nichts mehr gegessen und du hattest gerade ein ausgiebiges Mittagessen.

thumbnail_IMG_0475Bild: www.instagram.com/stephaniebaessler


ANSPANNEN/ENTSPANNEN
Wir kennen es alle, den wohl simpelsten Trick sich körperlich zu verändern: Muskeln anspannen! Sei es am Bauch, an den Armen oder die Beine – unangespannt sieht alles nur halb so spektakulär aus, wie wenn die Muskeln angespannt sind.
Oftmals wundert man sich, wenn man Menschen durch Instagram nur ‚angespannt‘ kennt (:D) und sie in Reallife sieht. Uns sollte immer bewusst sein, dass die wenigsten wirklich zu 100%  so aussehen, wie es auf Bildern wirkt.

thumbnail_IMG_2556Bild: www.instagram.com/stephaniebaessler


WINKEL
Habt ihr schon mal bemerkt wie ihr euch verändert, wenn die Person, die euch fotografiert größer ist als ihr? Oder – Gegenbeispiel- wenn sie sich hinkniet und ein Foto von euch macht?
Werdet ihr von weiter unten fotografiert, wirkt ihr optisch um viel größer und eure Beine wirken schlanker und länger. Im Gegenzug wirkt ihr, wenn ihr von weiter oben fotografiert werdet, kleiner und eure Beine kürzer.

thumbnail_1526672993950Bild: www.instagram.com/elisabeth.rioux


Natürlich ist es völlig in Ordnung sich von seiner besten Seite darzustellen uns diese `Tricks` auf Bildern auch anzuwenden. Wir möchten niemanden vorschreiben, Fotos zu posten, auf denen er sich nicht gefällt oder unvorteilhaft abgebildet ist. Euer Account – eure Regeln. :)

Der Appell richtet sich an diejenigen, die sich durch diese Bilder täuschen lassen. Instagram kann in jeder Hinsicht ein falsches, verzerrtes Bild vermitteln und es ist wichtig sich dadurch nicht unter Druck zu setzen. Instagram ist eine sehr oberflächliche Plattform und dass es sich bei Bildern lediglich um eine ‚Momentaufnahme‘ handelt, sollte jedem bewusst werden. Es ist in jeder Hinsicht wichtig, sich mit niemandem zu vergleichen und sich nicht an anderen zu messen. :)

 

xx Julia & Stephanie

Kitchen

PROTEIN WAFFELN

Der Sommer lässt nicht mehr lange auf sich warten und viele arbeiten flleißig an der Sommerfigur. Passend dazu hat ESN vor kurzem ein neues Produkt released – eine Backmischung für Protein Waffeln.
Mit 60g Protein auf 100g auf jeden Fall diättauglich bzw. für all diejenigen geeignet, die Lust auf Süßes haben, aber ‚auf der gesunden Seite‘ bleiben möchten 😀

Das Rezept ist ganz easy:
50g Pulver mit 100ml Wasser mischen und zu einem Teig verrühren. Das Waffeleisen mit Kokosöl einfetten und den Teig portionsweise braten. Tadaaaaa – fertig!

Die Backmischung bekommt ihr HIER.

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Kitchen

PINEAPPLE PANCAKES – das einfachste Rezept der Welt

Wie ihr vielleicht in unseren Instagram Stories mitbekommen habt, bestand unser Frühstück in Bali sehr oft aus Pineapple Pancakes, also Pancakes mit mitgebackener Ananas – so unglaublich lecker!
Um auch zuhause nicht darauf verzichten zu müssen, haben wir ein mega einfaches Rezept gefunden, das die Pancakes aus Bali von den Nährwerten her sogar deutlich übertrifft.
Die Pancakemischung von ESN enthält auf 100g 65g Eiweiß, 3g Fett und 12g Kohlenhydrate, davon 3g Zucker.pancakes 1


ZUTATEN für 1 Portion:

100g Pulver
200ml Wasser oder Milch
1 Ananas


ZUBEREITUNG: 100g Pulver mit 200ml Wasser oder Milch vermischen und den fertigen Teig 2 – 3 Minuten stehen lassen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Teig portionsweise in die Pfanne gießen. Die Ananas schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Stückchen auf den Pancakes verteilen und ein wenig in den Teig drücken. Nun die Pancakes bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen.

Mit ein wenig Agavensirup oder Reisdicksaft lassen sich die Pancakes ideal toppen.

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Die fertige Mischung könnt ihr HIER bestellen.

 

xx Julia & Stephanie

Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit ESN Supplements.

 

Fitness Tips

HILFE! WASSEREINLAGERUNGEN – URSACHEN UND BEKÄMPFUNG

Kennst du das? Du ernährst dich gesund, machst ausreichend Sport, erzielst Erfolge und dann betrachtest du dich eines Tages morgens im Spiegel und denkst dir ‚Waaaaaaaaas wieso sehe ich auf einmal wieder fülliger aus? Wieso sieht man meine Muskeln nicht mehr so stark? Wieso wiege ich auf einmal wieder mehr? Was ist los?‘
Du wirkst ‚schwammig‘, man erkennt deine Muskelumrisse nicht mehr so deutlich (wir merken dies immer sofort an unserem Bauch und den schwindenden ABS ;D ) und die Waage zeigt auf einmal wieder 2 Kilo mehr an. ‚Was hab ich falsch gemacht? Ich kann mir das nicht erklären!‘

Vorerst – Kein Grund zur Sorge! Meist ist dieser kurzfristige Gewichtsanstieg bzw. deine ‚schwammige‘ Körpererscheinung ganz einfach zu begründen: Du hast Wasser eingelagert und Wassereinlagerungen bedeuten per se nichts schlimmes, sind in gewissem Ausmaß völlig normal und treten nahezu bei jedem Menschen ab und zu auf.


URSACHEN UND BEKÄMPFUNG VON WASSEREINLAGERUNGEN:

Vor allem in der wärmeren Jahreszeit spüren wir oft dass unsere Beine, Knöchel oder Handgelenke dicker werden. Ringe passen nicht mehr, Socken oder der Hosenbund hinterlassen einen unschönen Abdruck auf der Haut und unserer Beine fühlen sich schwer an.
Es gibt verschiedenste Ursachen für Wassereinlagerungen – im folgenden Blogpost möchten wir euch die häufigsten aufzählen:


ZU WENIG FLÜSSIGKEIT: Die häufigste Ursache von Wasseransammlungen ist das Fehlen von Flüssigkeit in unserem Körper. Klingt komisch oder? 😀 Vor allem bei hohen Temperaturen oder bei hoher sportlicher Betätigung benötigt unser Körper mehr Flüssigkeit. Wird ihm diese Flüssigkeit nicht gewährt, lagert er das vorhandene Wasser ein. Trinken wir ausreichend, merkt unser Körper dass er mit genügend Flüssigkeit versorgt wird, und er gibt dieses wieder ab, da kein Grund zur Speicherung besteht. Die effektivste Methode Wassereinlagerungen vorzubeugen und diese zu bekämpfen ist es also viel zu trinken. Umso weniger wir also trinken, desto eher lagert unser Körper Wasser ein.
Es gibt verschiedene Getränke, die auf unseren Körper entwässern wirken – vor allem Brennnesseltee und Apfelessig wirken Wunder.

Brennnesseltee gibt es in Apotheken oder Drogeriemärkten zu kaufen und ein Apfelessig-Getränk lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Einfach 1-2 TL Apfelessig in warmen Wasser verrühren und zwei Mal täglich trinken. Das Resultat sind weniger Kilos auf der Waage und ein strafferes Gewebe. Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil sind: Wassermelone, Erdbeeren, Kürbis, Kohl, Sellerie und Gurken.

Kalium wirkt Wassereinlagerungen ebenfalls entgegen. Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt sind: Bananen, Honigmelonen, Erdbeeren, Feigen, grünes Gemüse, Nüsse und Weizenkeime.


ZU VIEL SALZ: Abweichungen im Wasserhaushalt können ebenfalls durch eine ungewohnt hohe Salzzufuhr resultieren. Vor allem Fast Food, Pommes oder Fertiggerichte beinhalten häufig einen hohen Salzgehalt. So kommt es, dass viele Menschen, während einer Diät, nach dem Konsum dieser Speisen mehr wiegen. Dies hat jedoch absolut nichts damit zu tun dass sich in so kurzer Zeit Fettdepots gebildet hätten, der Gewichtsanstieg ergibt sich aus der Einlagerung von Wasser, denn Salz bindet Wasser. Wie viel Salz soll ich zu mir nehmen? Pauschal lässt sich nicht bestimmen, wie viel Gramm Salz zu Wassereinlagerungen führen. Dies ist abhängig von der Menge, die unser Körper gewohnt ist. Essen wir also üblicherweise sehr salzarm, so werden wir nach einer großen Portion Pommes womöglich Wasser einlagern. Essen wir gewöhnlich sehr viele Lebensmittel mit einem hohen Salzgehalt, so werden wir nach einer großen Portion Pommes keinen Unterschied erkennen.
Hast du schon gehört dass Bodybuilder vor Wettkämpfen entwässern? Das Prinzip dahinter ist logisch und lässt sich einfach erklären: Sportler trinken ungefähr 10 bis 3 Tage vor ihrem Auftritt bis zu 15 Liter täglich und achten auf eine vermehrte Salz- und geringe Kaliumaufnahme. Dadurch wird dem Körper vermittelt, sehr viel Wasser zu Verfügung zu haben und er lagert das Wasser nicht ein.
3 Tage vor dem Wettkampf wird die Flüssigkeitszufuhr drastisch reduziert (3Liter – ½ Liter und am Tag des Wettkampfes gar nichts mehr), der Salzkonsum wird gestoppt und der Kaliumkonsum erhöht. Der Körper sammelt das Wasser jedoch nicht so schnell wieder ein und entwässert. Unsere Haut wird seiden-dünn und jeder Muskel und jede Ader kommt zum Vorschein.


HORMONE: Vor allem Frauen lagern durch hormonelle Veränderungen oftmals Wasser ein. So kann es leicht vorkommen, besonders vor und währen der Periode, mehr zu wiegen. Ein geschwollenes Gefühl in der Brust, ein ‚schwammiger‘ Bauch und Kleidungsabdrücke an der Haut sind keine Seltenheit.

Auch Cortisol kann sich auf den Wasserhaushalt auswirken. Unser Körper schüttet dieses Hormon in Stresssituationen, unter anderem bei intensiven Cardiotraining in Kombination mit einem äußerst hohen Kaloriendefizit, aus. Während einer Gewichtsabnahme gilt es also Stresssituationen so gut es geht zu vermeiden, genug zu schlafen und den Körper nicht an seine Grenzen zu bringen.


KOHLENHYDRATE: Durch eine Umstellung von einer Low Carb auf eine kohlenhydratreiche Ernährung kann unser Körper anfangs ebenfalls Wasser einlagern. Dies liegt daran, dass Kohlenhydrate in Form von Glykogen gespeichert werden, welches Wasser bindet. Dies ist jedoch, wie beim Salz, eine Gewöhnungssache und reguliert sich im Laufe der Zeit schnell von selbst – dies stellt keinen Grund dar, auf Kohlenhydrate zu verzichten. :)


KRAFTSPORT: Auch Krafttraining kann eine mögliche Ursache für Wassereinlagerungen sein. Dies geschieht dadurch, dass unser Muskelgewebe bei höherer Belastung kleine Risse bekommt, welche sich in der Regenerationsphase mit Flüssigkeit füllen. Dadurch können kleine Schwellungen entstehen.


Auch wenn Wassereinlagerungen oftmals unangenehm und als störend empfunden werden, sind diese kein Grund in Sorge auszubrechen. Meist vergehen sie innerhalb weniger Tagen von ganz alleine.

Solltest du der Meinung sein, deine Wassereinlagerungen würden diese ‚normale Verhältnis‘ überschreitet, suche bitte einen Arzt auf, da verstärkte Wassereinlagerungen auch auf Krankheiten hindeuten können.

Wir hoffen wir konnten dir durch diesen Blogpost ein wenig erklären was es mit Wassereinlagerungen auf sich hat! Hast du Fragen? Dann schreib sie und als Kommentar und wir beantworten sie!

xx Julia & Stephanie

Travel

BALI: DAS LEBEN AUF BALI

Eine Reise nach Bali war schon lange ein Traum von uns, den wir uns nun endlich erfüllt haben. Anfang März ging es für 10 Tage auf die ‚Insel der Götter‘. Da 10 Tage für eine weite Reise wie diese nicht sonderlich lange sind und wir möglichst vieles von der Insel sehen wollten, hatten wir ein straffes Programm und blieben keinen Tag am selben Ort.

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Obwohl Bali schon lange auf unserer Reise-Liste stand, war es eine sehr spontane Reise. Unsere Flüge haben wir zwei Wochen zuvor über fluege.de gebucht und bezahlten für Hin- und Rückflug (Flugdauer von Wien nach Denpasar ca. 20 Stunden, Zwischenstopp in Dubai) pro Person ungefähr 1200€.

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Das Erste was uns nach der Ankunft aufgefallen ist, war der Verkehr. Im Taxi zu unserer ersten Unterkunft staunten wir nicht schlecht über die Regeln bzw. das Fehlen der Regeln im Straßenverkehr.  Ampeln sucht man hier meist vergeblich und jeder fährt hier scheinbar so, wie es ihm passt. Den Großteil der Fahrzeuge machen Mopeds aus, auf denen nicht selten bis zu vier/fünf Personen sitzen.

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Das Zweite das uns aufgefallen ist, sind die (im Gegensatz zu Wien) enorm niedrigen Taxipreise. Für beispielsweise 2 Stunden Fahrt zahlten wir umgerechnet 28€. Ein weiteres Beispiel: Während unserer Reise buchten wir einen Ausflug auf eine kleine Insel (Nusa Penida), wofür wir für Hin- und Rücktransfer mit einem privaten Boot plus einem privaten Taxifahrer, der uns den ganzen Tag zu beliebigen Spots auf der Insel brachte, umgerechnet 36€ bezahlten.

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Auch die Lebensmittel und Restaurantpreise sind mehr als erschwinglich. Eine paar Beispiele: Für eine große, frische Kokosnuss zahlt man umgerechnet 1,30€. Eine Portion Nasi Goreng (gebratener Reis mit Gemüse) kostet 2€, eine Pizza 1,70€ und ein Veggie Burger mit Guacamole und Pommes im Strand-Restaurant 4,50€.

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Hier seht ihr zwei frisch gepresste, exotische Mixed Smooties, eine Portion Nasi Goreng, zwei Tempeh Filets (Fleischersatz), vegane Hummer Chips, einen Teller Kartoffel Wedges, sechs vegane Satay Spieße mit BBQ Soße plus Salat. Zusätzlich haben wir uns später einen weiteren Smoothie und zwei homemade Cookies bestellt. Wir waren nach diesem Essen richtig satt und es war meeega lecker. Wie viel schätzt ihr haben wir für dieses Essen bezahlt? 8,50€! Wahnsinn, oder?

Was einem als Deutscher oder Österreicher auch auffällt, sind die vielen Straßenhunde, die sich auf den Straßen tummeln. Bei aller Tierliebe sollte man diesen Hunden jedoch nicht zu nahe kommen, denn die verwahrlosten Streuner sind meist von Infektionen oder Krankheiten befallen.

Wo wir schon beim Thema Krankheiten sind – vor der Reise haben wir einige Impfungen auffrischen lassen bzw. Reiseimpfungen vorgenommen.
Wir haben ‚Hepatitis A und B‘ und ‚Tetanus‘ auffrischen lassen und uns als Reiseimpfung für die ‚Typhus‘ Impfung entschieden. Überlegenswert sind außerdem die Tollwut Impfung (vor allem wenn es möglich ist, mit Affen in Berührung zu kommen), die  Japan B Encephalitis Impfung und Maßnahmen gegen das Denguefieber.
Ein Visum oder sonstige Einreisedokumente haben wir nicht benötigt. Dies wird direkt bei der Einreise in Bali gewährt.
Geht man die Straßen entlang bemerkt man alle paar Meter kleine bunte Nester. Vor nahezu jedem Shop, Restaurant, Haus und auch in den Autos liegen aus Bananenblättern gefochtenen Schälchen, die mit Kleinigkeiten wie Blüten, Reis, Räucherstäbchen, Keksen, Kaugummi oder Zigaretten gefüllt werde. Man nennt sie ‚Canangs‘ und sie stellen Opfergaben an Götter und gegen Dämonen dar. Der Großteil der Balinesen sind Hindus.
Bali ist übersähen mit Tempeln, Statuen und Altären. Vor Hotels oder größeren Gebäuden befinden sich oft kleine Statuen die eine  Elefantengöttin darstellen und ebenfalls mit Blüten und Opfergaben geschmückt sind. Von Freunden und Bekannten wurde uns erzählt, dass spirituelle Menschen die Geister auf Bali auch wahrnehmen würden und auch für uns hatten einige Orte eine besondere Atmosphäre.

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Außerdem wurden wir noch nie so häufig gefragt ob wir Zwillinge seien – waren wir auf der Straße unterwegs kam diese Frage beinahe alle 10 Meter, in jedem Geschäft das wir betraten und manchmal wurden wir sogar heimlich fotografiert oder nach gemeinsamen Fotos gefragt.

Etwas weniger erfreuliches ist die vorherrschende Armut, die die Bevölkerung beherrscht. Bei 100€ durchschnittlichem Monatsgehalt können Balinesen längst nicht mit unseren Standards mithalten und Trinkgeld zauberte immer ein großes Lächeln in die Gesichter. Was für uns ein paar Euro sind, ist hier ein kleines Vermögen und wir waren immer gerne bereit Großzügigkeit zu zeigen.
Auch die hygienischen Standards sind nicht mit österreichischen oder deutschen zu vergleichen. Das Wasser war in einigen Teilen der Insel so knapp, dass man morgens nahezu kein Wasser zum Gesicht waschen hatte. Die Straßen sind dreckig, die Strände teilweise zugemüllt und auch der Umwelt- und Tierschutz scheint auf dieser Insel keine Priorität zu haben.

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Hier trügt das Paradies: So traumhaft vieles scheint, so schön manche Strände auch sind, manchmal reichen ein paar Schritte weg von den Pfaden und man entdeckt Müllberge, Plastiksäcke und Metalldosen. Generell hat diese Insel auf uns einen eher dreckigen Eindruck hinterlassen.

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Wann ist die beste Reisezeit?
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Regen- und Trockensaison. Die Regenzeit dauert von November bis März, die Trockenzeit von April bis Oktober.
In den 10 Tagen, die wir (Anfang März) auf Bali verbracht haben, hatte es durchschnittlich 28 Grad am Tag und es war hauptsächlich trocken. Ein paar Nächte hatten wir Regenschauer und tagsüber hat es an zwei Tagen ebenfalls ein paar Stunden geregnet. Alles in allem hatten wir jedoch großes Glück mit dem Wetter.

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Wo wir untergebracht waren, welche Ausflüge man unbedingt machen sollte und sonstige Empfehlungen findet ihr in DIESEM BLOGPOST.

Wir hoffen, euch durch diesen Blogpost einen kurzen Überblick über die Insel geben zu können und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung!
Stellt sie uns hier einfach als Kommentar!

xx Julia & Stephanie